Skicross-Weltcup: Daniela Maier verpasst Sieg im Montafon knapp
Maier im Montafon nur von Näslund geschlagen

Skicross-Weltcup: Daniela Maier verpasst Sieg im Montafon knapp

Die Olympiasiegerin Daniela Maier hat beim Skicross-Weltcup im österreichischen Montafon einen starken zweiten Platz erreicht. In einem engen Finale musste sich die 30-jährige Deutsche nur knapp der schwedischen Peking-Olympiasiegerin Sandra Näslund geschlagen geben. Damit bescherte Maier dem dezimierten Team des Deutschen Skiverbands (DSV) den einzigen Podestplatz des Tages.

Näslund baut Weltcupführung weiter aus

Die Schwedin Sandra Näslund baute mit ihrem Sieg im Montafon ihre Führung in der Gesamtweltcupwertung vor Daniela Maier auf nun 165 Punkte aus. Bei noch vier ausstehenden Rennen bis zum Saisonende festigt die Skandinavierin damit ihre Spitzenposition. Dritte wurde im Montafon, wo 2027 die Weltmeisterschaften stattfinden werden, die Italienerin Jole Galli.

Deutsche Ergebnisse bei den Frauen

Neben Daniela Maier konnten auch andere deutsche Fahrerinnen überzeugen. Veronika Redder landete im kleinen Finale auf dem dritten Platz, während Leonie Bachl-Staudinger bereits im Viertelfinale ausschied. Die Leistung der deutschen Athletinnen war besonders bemerkenswert, da das DSV-Team personell geschwächt an den Start ging.

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Männer-Wettbewerb ohne deutsche Beteiligung im Finale

Bei den Männern mischten in der Medaillenentscheidung keine Deutschen mit. Kilian Himmelsbach und Jonas Bachl-Staudinger schieden als beste deutsche Vertreter bereits im Viertelfinale aus. Den Sieg holte sich der Kanadier Reece Howden, der sich in einem spannenden Finale durchsetzen konnte.

Verletzungspech bei deutschen Topfahrern

Die beiden stärksten DSV-Fahrer Florian Wilmsmann und Tim Hronek konnten aufgrund von Verletzungen nicht an den Start gehen. Beide hatten sich Ende Februar bei einem Sturz im großen Finale von Kopaonik in Serbien verletzt. Für den dreimaligen Olympiateilnehmer Wilmsmann ist die Saison beendet, während bei Hronek laut Sportdirektor Heli Herdt eine Rückkehr zum Saisonfinale in Schweden (27. bis 29. März) noch möglich sein könnte.

Wilmsmann erlitt einen Riss der Syndesmose im linken Fuß, während Hronek einen Teilanriss des Innenbandes im linken Knie davontrug. Diese Ausfälle schwächten das deutsche Team erheblich und machten die Leistung von Daniela Maier umso bemerkenswerter.

Ausblick auf die kommenden Rennen

Mit noch vier ausstehenden Weltcuprennen bis zum Saisonende bleibt der Kampf um die Gesamtwertung spannend. Daniela Maier liegt zwar 165 Punkte hinter Sandra Näslund, kann aber mit weiteren starken Leistungen noch Druck auf die Schwedin ausüben. Das Saisonfinale findet Ende März in Schweden statt, wo möglicherweise auch Tim Hronek wieder an den Start gehen könnte.

Der Weltcup im Montafon diente auch als wichtiger Test für die bevorstehenden Weltmeisterschaften 2027, die an diesem Austragungsort stattfinden werden. Die deutschen Athleten konnten dabei wertvolle Erfahrungen auf der Strecke sammeln.

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