Muriel Mohr verpasst Big-Air-Finale trotz inspirierender Botschaft für junge Mädchen
Muriel Mohr verpasst Big-Air-Finale mit inspirierender Botschaft

Muriel Mohr verpasst Big-Air-Finale trotz inspirierender Botschaft für junge Mädchen

Die 19-jährige Ski-Freestylerin Muriel Mohr hat das Finale im Big Air bei den Olympischen Spielen in Italien knapp verpasst. In der Qualifikation im Livigno Snow Park landete sie mit 138,50 Punkten auf Platz 15. Für das Finalticket hätte sie unter die besten zwölf Athletinnen kommen müssen, am Ende fehlten ihr 13,75 Punkte auf Rang zwölf.

Süße Botschaft mit großer Wirkung

Nach ihrem zweiten Run, den sie nicht stehen konnte, überraschte Mohr mit einer berührenden Geste. Während sie auf ihre Wertung wartete, holte sie ihr Handy hervor und hielt es in die TV-Kamera. Auf dem Display war deutlich zu lesen: „For every girl with a dream“ (zu Deutsch: Für jedes Mädchen mit einem Traum). Dahinter war ein Herz zu erkennen.

Nach der Qualifikation erklärte Mohr ihre Botschaft: „Ich möchte einfach, dass alle jungen Mädels an ihre Träume glauben, sie verwirklichen und niemals aufgeben. Ich habe auch nicht aufgegeben nach meinem Kreuzbandriss und erst recht nicht nach meinem Meniskusriss. Ich habe versucht, allen zu zeigen, was möglich ist, wenn man nur genug möchte.“

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Dramatische Verletzungsgeschichte und beeindruckendes Comeback

Hinter Mohrs Auftritt steckt eine bewegende Geschichte. Im März 2025 hatte sich die Athletin das Kreuzband gerissen. Für die Teilnahme an den Olympischen Spielen kämpfte sie sich durch eine monatelange Rehabilitation. Doch nur acht Tage vor der Big-Air-Qualifikation erlitt sie einen weiteren Rückschlag.

Nach einem Sturz im Training in Livigno musste Mohr am linken Knie operiert werden. Es handelte sich um einen arthroskopischen Eingriff wegen eines kleinen, eingeklemmten Meniskuslappens. Nachdem sie den Slopestyle-Wettbewerb verpasst hatte, wurde sie für den Big Air rechtzeitig fit.

Stolz auf das Erreichte

Muriel Mohr zeigte sich nach der Qualifikation dennoch stolz: „Ich bin extrem stolz. Das Comeback macht mich umso glücklicher. Dass ich die Möglichkeit überhaupt hatte, hier starten zu können, ist unglaublich und nicht selbstverständlich. Ich war von Anfang an recht optimistisch, dass ich nach meinem Eingriff starten kann. Weil mir auch gesagt wurde, dass es möglich ist, wenn alles optimal verläuft. Letztlich habe ich meinen großen Traum, hier stehen zu dürfen, erfüllt.“

Ihre Botschaft an junge Mädchen und ihre eigene Geschichte der Überwindung bleiben damit das eigentliche Highlight ihres Auftritts, auch wenn es sportlich nicht für das Finale gereicht hat.

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