Marco Odermatt festigt seine Vorherrschaft im alpinen Skisport
Der Schweizer Ski-Ass Marco Odermatt hat im fünften Winter in Serie seine überragende Stellung im alpinen Ski-Weltcup untermauert. Bei der Abfahrt in Courchevel sicherte sich der 28-Jährige nicht nur den dritten Platz, sondern machte damit auch seinen Gesamtsieg in der Weltcup-Gesamtwertung rechnerisch perfekt. Zudem gewann er vorzeitig die kleine Kristallkugel für die Abfahrts-Disziplin, was seine außergewöhnliche Dominanz unterstreicht.
Ein Triumph mit historischer Dimension
Im Zielraum von Courchevel zeigte Odermatt trotz des fehlenden Tagessiegs erleichterte Gesten. Der Sieg ging an Vincent Kriechmayr aus Österreich, der damit eine negative Rekordserie seiner Nation beendete – der erste österreichische Abfahrtssieg seit fast genau drei Jahren und 23 Weltcup-Rennen. Kriechmayr setzte sich mit nur 0,09 Sekunden Vorsprung vor Giovanni Franzoni aus Italien durch.
Odermatts Erfolg in der Abfahrtswertung wurde durch den Ausfall seines Teamkollegen Franjo von Allmen begünstigt, der in Courchevel ausschied und damit keine theoretische Chance mehr hatte, den Schweizer noch zu überholen. Dies machte Odermatts Triumph bereits vor seinem eigenen Start unausweichlich.
Unangefochtene Führung in der Gesamtwertung
Mit einem beeindruckenden Vorsprung von 632 Punkten auf Lucas Pinheiro Braathen, den für Brasilien startenden Riesenslalom-Olympiasieger, steht Odermatts Gesamtsieg außer Frage. Da Braathen in den Speed-Disziplinen deutlich schwächer ist, gab es schon vor dem Rennen in Courchevel kaum Zweifel an diesem Ergebnis. Odermatt bleibt zudem Favorit in den Spezialwertungen für Super-G und Riesenslalom, was seine vielseitige Klasse unter Beweis stellt.
In den verbleibenden sechs Rennen der Saison – darunter zwei Super-G in Courchevel und das Weltcupfinale in Lillehammer – kann Odermatt seine Position weiter ausbauen. Seine konstante Leistung und mentale Stärke machen ihn zum unbestrittenen besten Skirennfahrer der Gegenwart, der die alpine Szene nachhaltig prägt.



