Taktischer Wechsel: Franziska Preuß erhält neue Staffelrolle nach Schießproblemen
Preuß: Neue Staffelrolle nach Schießproblemen

Taktischer Wechsel: Franziska Preuß erhält neue Staffelrolle nach Schießproblemen

Nach wiederkehrenden Problemen am Schießstand setzt der Deutsche Skiverband (DSV) auf einen taktischen Kniff, um Franziska Preuß zurück in die Erfolgsspur zu führen. Die aktuelle Sportlerin des Jahres wird in der anstehenden Biathlon-Staffel über 4x6 Kilometer nicht wie gewohnt als Schlussläuferin antreten, sondern bereits als zweite Läuferin des deutschen Teams starten.

Druck von den Schultern nehmen

DSV-Sportdirektor Felix Bitterling erklärte die strategische Entscheidung mit dem Ziel, Preuß bewusst aus einer schwierigen Situation zu nehmen. "Bei der Franzi ging es natürlich auch darum, sie bewusst aus dieser Situation rauszunehmen, in der sie jetzt ein, zwei Mal gestrugglet hat", sagte Bitterling. Die Bayerin hatte in jüngeren Wettkämpfen mit Unregelmäßigkeiten am Schießstand zu kämpfen, was ihre Leistung beeinträchtigte.

Neue Staffelaufstellung mit Gruppenkonsens

Die komplette Aufstellung für das Staffelrennen am Mittwoch (14.45 Uhr, ZDF und Eurosport) sieht wie folgt aus:

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  • Julia Tannheimer als Startläuferin
  • Franziska Preuß als zweite Läuferin
  • Janina Hettich-Walz als dritte Läuferin (nach Magenproblemen genesen)
  • Vanessa Voigt als neue Schlussläuferin

Bitterling betonte, dass es sich um eine gemeinsame Entscheidung handelte: "Wir wollten einfach mal bewusst ein bisschen was verändern. Da ging es aber jetzt nicht nur um die Franzi. Sondern einfach so, dass sich jede der vier Läuferinnen mit ihrer Position wohlfühlt." Preuß habe laut dem Sportdirektor klar signalisiert, dass sie in jeder Position laufen würde, in der das Team sie aufstellen würde.

Kein expliziter Wunsch von Preuß

Entgegen möglicher Spekulationen gab es keinen expliziten Wunsch der Sportlerin des Jahres, nicht als letzte Läuferin antreten zu müssen. "Alles in allem sind alle Mädels gut mit dieser Aufstellung. Das war auch eine Gruppengeschichte, wie wir das zusammengestellt haben. Wir haben da nichts vorgegeben", so Bitterling weiter. Der Sportdirektor zeigte sich optimistisch, dass die neue Formation Angriffsmöglichkeiten bietet: "Am Ende des Tages ist das eine Aufstellung, mit der man angreifen kann."

Ob der taktische Wechsel den gewünschten Erfolg bringt, wird sich bereits am Mittwoch zeigen, wenn das deutsche Team in die Wettkämpfe geht. Die Mannschaft wird dann "sehen, ob es aufgeht", wie Bitterling abschließend formulierte.

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