Skispringen: Nika Prevc bricht eigenen Siegesrekord - Katharina Schmid stürzt ab
Prevc bricht Siegesrekord - Schmid verpasst zweiten Durchgang

Skispringen: Nika Prevc bricht eigenen Siegesrekord - Katharina Schmid stürzt ab

Die slowenische Skispringerin Nika Prevc hat im finnischen Lahti einen weiteren Weltcuprekord aufgestellt. Mit ihrem 16. Saisonsieg übertraf die 20-Jährige ihre eigene Bestmarke aus der Vorsaison. Einen schwarzen Tag erlebte hingegen die deutsche Rekordweltmeisterin Katharina Schmid, die erstmals seit einem Jahrzehnt den zweiten Durchgang verpasste.

Prevc setzt Traumwinter fort

Nika Prevc gewann das Weltcup-Springen in Lahti vor der norwegischen Doppel-Olympiasiegerin Anna Odine Ström und der Japanerin Nozomi Maruyama. Mit Sprüngen auf 130,0 und 128,5 Meter setzte die Slowenin ihren außergewöhnlichen Winter fort. Bereits am Vortag hatte sie sich vorzeitig den Gesamtweltcup gesichert.

Die bisherige Bestmarke von 15 Saisonsiegen, die Prevc selbst in der Saison 2024/25 und die Japanerin Sara Takanashi 2013/14 erreicht hatten, wurde damit übertroffen. Auch ihre aktuellen 24 Podestplätze und 2296 Punkte bedeuten fünf Wettkämpfe vor Saisonende neue Rekordwerte. Bei den Olympischen Spielen hatte Prevc allerdings das erhoffte Einzelgold verpasst.

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Schmid verpasst zweiten Durchgang nach zehn Jahren

Für Katharina Schmid verlief der Wettkampf in Lahti enttäuschend. Die 29-jährige Deutsche, die am Saisonende ihre Karriere beenden wird, landete als 31. und verpasste damit erstmals seit dem 31. Januar 2016 in Oberstdorf den zweiten Durchgang im Weltcup. Bei Olympia war ihr dies bereits zuvor passiert.

"Das tut schon weh - egal, ob es nun das letzte Mal Lahti war oder nicht. Nicht in den zweiten Durchgang zu kommen - das ist nicht gut", sagte Schmid im ZDF. Ihr bester Sprung brachte sie nur auf 108,0 Meter.

Deutsche Springerinnen im Mittelfeld

Als beste Deutsche landete Selina Freitag auf dem fünften Rang. Der Vizeweltmeisterin fehlten umgerechnet etwa drei Meter zum Podest. "Ich bin zufrieden und fahre mit einem Lächeln nach Hause", kommentierte Freitag ihre Leistung.

Zweitbeste Deutsche war Agnes Reisch als Zehnte. In die Punkteränge schafften es außerdem:

  • Anna Hollandt auf Platz 26
  • Juliane Seyfarth auf Platz 27

Der Wettkampf fand am Ort der übernächsten Weltmeisterschaften im Jahr 2029 statt und bot damit einen Vorgeschmack auf kommende Großereignisse.

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