Olympiasieger Philipp Raimund: Mutter managt Finanzen und kocht am besten
Raimund: Mutter managt Finanzen und kocht am besten

Olympiasieger Philipp Raimund: Mutter managt Finanzen und kocht am besten

Nach seinem historischen Olympiasieg auf der Normalschanze in Predazzo kehrt Skispringer Philipp Raimund langsam in den Alltag zurück. Dabei spielt seine Mutter eine zentrale und vielseitige Rolle, die weit über das Kulinarische hinausgeht.

Vollständiges Vertrauen in mütterliches Management

Der 25-jährige Oberstdorfer offenbarte im Gespräch mit dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND), dass seine Mutter seit zwei Jahren sein Management übernimmt. „Sie kennt sich damit super aus, und ich kann mich voll und ganz darauf verlassen“, betonte Raimund. Diese Aufgabenverteilung geht so weit, dass der Olympiasieger selbst nicht weiß, welche Sponsorenanfragen nach seinem Gold-Coup eingegangen sind. „Das übernehmen alles meine Mum als meine Managerin und noch ein, zwei andere Leute, die uns hier unterstützen“, erklärte er.

Kulinarische und organisatorische Kompetenz

Neben den finanziellen und geschäftlichen Angelegenheiten hebt Raimund die kulinarischen Fähigkeiten seiner Mutter hervor: „Beim Kochen ist sie sowieso die Beste“. Diese doppelte Expertise – sowohl in der Küche als auch im Management – gibt dem Athleten die nötige Sicherheit, um sich voll auf seine sportliche Karriere konzentrieren zu können.

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Enttäuschende Olympia-Atmosphäre

Von der Stimmung bei seinen ersten Olympischen Spielen zeigte sich Raimund jedoch etwas enttäuscht. Er beschrieb die Atmosphäre in Predazzo als eher mit einer Weltmeisterschaft vergleichbar. „Es sind die gleichen Leute um einen herum: die Langläufer, die Nordischen Kombinierer und die Skisprungdamen. Deshalb war das eher WM-Flair“, so seine Einschätzung. Positiv hervor hob er dagegen die strikteren Sicherheitskontrollen und die internationale Vielfalt im Olympischen Dorf, wo er Nationen wie Haiti und Island antraf, die er sonst nie zu Gesicht bekommt.

Ehrenplatz für die Goldmedaille

Seine olympische Goldmedaille soll einen besonderen Ehrenplatz in seinem Zuhause erhalten. Raimund plant, mit Hilfe eines befreundeten Schreiners eine Wandvitrine anfertigen zu lassen. „Vielleicht sogar mit Beleuchtung. Das Olympia-Gold wird einen sehr, sehr gewürdigten Platz bekommen“, versicherte der Skispringer. Diese Vitrine soll die Medaille angemessen präsentieren und an den historischen Erfolg erinnern.

Insgesamt zeigt sich Philipp Raimund als Athlet, der trotz seines olympischen Triumphes bodenständig bleibt und sich auf das familiäre Umfeld verlässt. Die Kombination aus mütterlicher Unterstützung im Management und im Privatleben gibt ihm die Stabilität, die für eine erfolgreiche Sportkarriere unerlässlich ist.

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