Andrea Rothfuss: Der beschwerliche Weg zurück nach Depressionen
Die deutsche Skifahrerin Andrea Rothfuss steht kurz vor einem bemerkenswerten sportlichen Meilenstein: ihren sechsten Teilnahmen an den Paralympischen Winterspielen. Doch dieser Erfolg ist keineswegs selbstverständlich, wie die Athletin nun in einem offenen Gespräch verrät. Rothfuss musste aufgrund schwerer Depressionen eine komplette Saison sowie Teile einer weiteren aussetzen – eine Phase, die ihre Karriere hätte beenden können.
Eineinhalb Saisons im Kampf gegen die Depression
„Depressionen müssen kein Karrierekiller sein“, betont Andrea Rothfuss mit Nachdruck. Die erfahrene Sportlerin beschreibt den beschwerlichen Weg zurück in den Leistungssport als einen Prozess, der viel Geduld und professionelle Unterstützung erforderte. Während ihrer Abwesenheit vom Wettkampfgeschehen arbeitete sie intensiv an ihrer mentalen Gesundheit, was letztlich die Grundlage für ihre Rückkehr bildete.
Ihre Geschichte unterstreicht die Bedeutung von psychischer Gesundheit im Spitzensport, einem Thema, das oft noch tabuisiert wird. Rothfuss hofft, mit ihrem Beispiel anderen Athleten Mut zu machen, die ähnliche Herausforderungen durchleben. „Es ist in Ordnung, Hilfe zu suchen und Pausen einzulegen, wenn es nötig ist“, erklärt sie.
Vorbereitung auf die Paralympics 2026
Nun blickt Andrea Rothfuss mit neuer Kraft und Zuversicht auf die anstehenden Paralympischen Winterspiele 2026. Ihre Erfahrungen haben sie nicht nur als Sportlerin, sondern auch als Person gestärkt. Die deutsche Skifahrerin betont, dass die Überwindung der Depressionen ihr einen klaren Fokus auf ihre Ziele gegeben hat.
Ihre Rückkehr in den Wettkampf wurde von Fans und Kollegen mit großer Anerkennung aufgenommen. Rothfuss demonstriert, dass mentale Gesundheit und sportlicher Erfolg Hand in Hand gehen können, wenn offen darüber gesprochen wird. Ihre Geschichte ist ein wichtiger Beitrag zur Entstigmatisierung psychischer Erkrankungen im Sport.



