Olympia 2026: Schneechaos bedroht Nordische Kombination – Team-Wettkampf könnte ausfallen
Schneechaos bei Olympia: Kombinations-Wettkampf in Gefahr

Schneesturm bei Olympia: Nordische Kombination in Val di Fiemme massiv gefährdet

Ein massiver Schneesturm bedroht die Austragung des Team-Wettkampfs der Nordischen Kombinierer bei den Olympischen Winterspielen 2026 in Val di Fiemme. Für Donnerstag sind in den Wettkampforten Predazzo (Skisprung) und Tesero (Langlauf) extreme Schneefälle mit bis zu 50 Zentimetern Neuschnee vorhergesagt, begleitet von starkem Wind und späterem Regen.

Wettkampfabsage droht – FIS plant bereits Alternativtermin

Wie aus informierten Kreisen verlautet, bereiten die Verantwortlichen der FIS bereits eine vorzeitige Absage des für Donnerstag ab 9:45 Uhr geplanten Wettbewerbs vor. Sollte das Skispringen dem Schneechaos zum Opfer fallen, besteht die Möglichkeit einer Verlegung auf Freitag, wo besseres Wetter mit Sonnenschein erwartet wird.

Diese proaktive Planung folgt auf die kontroversen Wetterprobleme beim Team-Wettbewerb der Skispringer, bei dem der Finaldurchgang abgebrochen werden musste. Damals verpassten die deutschen Olympiasieger Philipp Raimund und Andreas Wellinger im neuen Super-Team-Format nur um 0,3 Punkte (entsprechend 16 Zentimetern) die Bronzemedaille. Gold ging an Österreich, Silber an Polen und Bronze an Norwegen.

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Deutsche Kombinierer kämpfen um Medaillenchance

Für die deutschen Nordischen Kombinierer wäre eine Wettkampfabsage besonders bitter. Erstmals seit 16 Jahren bleiben die DSV-Athleten bei diesen Spielen ohne Einzelmedaille. Beim Einzelwettbewerb von der Großschanze wurde Vinzenz Geiger als bester Deutscher nur Neunter, Johannes Rydzek belegte Platz zehn.

Die Probleme waren bereits im Einzel deutlich: Bevor die Deutschen überhaupt die zehn Kilometer lange Langlaufstrecke in Angriff nehmen konnten, stand bereits fest, dass sie nicht in die Medaillenvergabe eingreifen würden – ihre Sprungleistungen am Vormittag waren zu schwach.

Nun hoffen Geiger und Rydzek im Team-Wettbewerb auf eine Wende und den Kampf um Edelmetall. Wann dieser Wettkampf tatsächlich stattfinden kann, bleibt jedoch aufgrund der widrigen Wetterbedingungen ungewiss. Die FIS will eine Wiederholung der Abbruch-Situation von den Skispringern unbedingt vermeiden und setzt daher auf frühzeitige Entscheidungen.

Die meteorologische Lage bleibt angespannt: Der starke Schneefall soll bereits am Mittwochabend beginnen und bis in die Mittagsstunden des Donnertags anhalten. Ob die Nordische Kombination dem Olympia-Schneechaos zum Opfer fällt oder verschoben werden kann, wird sich in den kommenden Stunden entscheiden.

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