Weltcupfinale: Shiffrin sagt Abfahrt ab - Spannendes Duell mit Aicher
Die Entscheidung ist gefallen: Ski-Königin Mikaela Shiffrin wird beim Weltcup-Finale in Norwegen nicht in der Abfahrt an den Start gehen. Die US-amerikanische Spitzenathletin gab diesen Verzicht über ihren offiziellen X-Account bekannt und sorgt damit für zusätzliche Spannung im Rennen um den Gesamtweltcup.
Drei Rennen bleiben für Shiffrin
Durch den Verzicht auf die Königsdisziplin am Samstag (12.30 Uhr) bleiben Mikaela Shiffrin im Finale noch drei Wettbewerbe, um Punkte zu sammeln:
- Super-G am Sonntag (10.45 Uhr)
- Slalom am Dienstag (10.30/13.30 Uhr)
- Riesenslalom am Mittwoch (9.30/12.30 Uhr)
Ihre deutsche Konkurrentin Emma Aicher hingegen tritt in allen vier Disziplinen an und hat damit eine zusätzliche Chance, Punkte zu erzielen.
Enges Rennen um den Gesamtweltcup
Shiffrin geht mit einem Vorsprung von 140 Punkten auf Emma Aicher ins Saisonfinale. In einer Stellungnahme betonte die amerikanische Skirennläuferin: „Das Rennen um den Gesamtweltcup ist eng, und das ist einer der Gründe, warum ich diesen Sport so liebe.“ Dennoch habe sie sich bewusst gegen einen Start in der Abfahrt entschieden.
Besonders respektvoll äußerte sich Shiffrin über ihre deutsche Rivalin: „Sie steht für die nächste Generation unseres Sports. Emma Aicher ist die Einzige, die alle vier Disziplinen fährt – und sie hat in allen überragende Leistungen gezeigt. Ich freue mich für sie – und auf den Zweikampf in Norwegen.“
Möglicher Vorteil für die deutsche Hoffnung
Für Emma Aicher könnte der Verzicht ihrer Konkurrentin tatsächlich von Vorteil sein. Die deutsche Skirennläuferin hat nicht nur im Gesamtweltcup, sondern auch im Abfahrtsweltcup noch realistische Chancen auf den Gesamtsieg. Durch Shiffrins Abwesenheit in einer Disziplin eröffnen sich für Aicher zusätzliche Möglichkeiten, Punkte gutzumachen und möglicherweise den Vorsprung von 140 Punkten zu verringern.
Das Weltcupfinale in Norwegen verspricht damit ein äußerst spannendes Finale der Ski-Alpin-Saison zu werden. Während Emma Aicher in allen vier Disziplinen antreten wird, konzentriert sich Mikaela Shiffrin auf drei Wettbewerbe, was die Konstellation im Kampf um den begehrten Gesamtweltcup-Titel zusätzlich verkompliziert.



