Skicross-Weltcup im Montafon mit gemischten Aussichten für deutsche Athleten
Der Deutsche Skiverband (DSV) hat das Aufgebot für den kommenden Skicross-Weltcup im Montafon am 11. und 12. März bekannt gegeben. Während die Frauen um Olympiasiegerin Daniela Maier mit einem starken Team antreten, müssen die Männer mit einem dezimierten Aufgebot reisen. Die Verletzungen von Florian Wilmsmann und Tim Hronek schmerzen dabei besonders.
Schwere Verletzungen bei den Männern
Sportdirektor Heli Herdt erklärte, dass sich beide Fahrer bei einem Sturz im großen Finale von Kopaonik verletzt haben. Florian Wilmsmann zog sich einen Riss der Syndesmose im linken Fuß zu und wurde bereits operiert. Der dreimalige Olympiateilnehmer fällt für mindestens zwei Monate aus, was sein Weltcup-Saisonende bedeutet. Tim Hronek, der in Kopaonik sein erstes Weltcup-Rennen gewonnen hatte, erlitt einen Teilanriss des Innenbandes im linken Knie. Eine Rückkehr zum Saisonfinale Ende März in Schweden ist für ihn noch möglich.
Deutsches Aufgebot für den Weltcup
Für die Männer gehen in der Qualifikation am Mittwoch Jonas Bachl-Staudinger (SC Schöneck), Florian Fischer (SC Starnberg), Kilian Himmelsbach (SC Sonthofen) und Niklas Illig an den Start. Bei den Frauen werden neben der "Sportlerin des Monats Februar" Daniela Maier noch Leonie Bachl-Staudinger, Luisa Klapprott und Veronika Redder auf Punktejagd gehen.
Chancen auf den Gesamtweltcup
Bei noch fünf ausstehenden Rennen sind die Chancen auf die große Kristallkugel für die DSV-Athleten und -Athletinnen eher gering. Daniela Maier liegt aktuell 145 Punkte zurück im Gesamtklassement. Die Verletzungen der männlichen Topfahrer verschlechtern die Aussichten zusätzlich.



