Saisonende im Erzgebirge: Skigebiete ziehen positive Bilanz nach schneereichem Winter
Skisaison endet im Erzgebirge mit positiver Bilanz

Wintersportfinale im Erzgebirge: Skigebiete schließen mit erfolgreicher Bilanz

Im sächsischen Erzgebirge steuern die letzten Skigebiete auf ihr Saisonfinale zu. Nach einem ausgesprochen schneereichen Winter fällt die Bilanz bei den meisten Anbietern durchweg positiv aus. Während der Frühling bereits in den Bergen Einzug hält, können Wintersportbegeisterte an einigen Orten noch bis in den April hinein die Pisten genießen.

Eibenstock: Lange Saison mit über 110 Skitagen

In der Skiarena Eibenstock wird nach wie vor Ski gefahren. Geschäftsführer Stefan Uhlmann bestätigt: „Auf alle Fälle am Wochenende bei vorhergesagtem schönen Wetter und einer guten Schneeauflage.“ Das Skifahren könnte hier am Adlerfelsen sogar bis Ostern möglich sein. Uhlmann spricht von einer hervorragenden Saison mit bisher mehr als 110 Öffnungstagen. Seit Ende November sei das Skigebiet durchgehend geöffnet gewesen.

„Wir hatten über vier Monate Winter“, erläutert Uhlmann. Kaltes Wetter, reichlich Naturschnee und zusätzliche maschinelle Beschneiung hätten viele Gäste angelockt. Besonders erfolgreich war in diesem Winter das Nachtski-Angebot, das erstmals mit spezieller Polarlichter-Beleuchtung aufwartete. „Das möchten wir im nächsten Jahr wieder anbieten“, so Uhlmann. Bereits jetzt bereitet sich die Anlage auf den Sommerbetrieb vor: In „Wurzelrudis Erlebniswelt“ soll dieser in der Woche vor Ostern starten.

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Altenberg: Rund 200.000 Besucher trotz Engpässen

Im Osterzgebirge herrschten ebenfalls exzellente Wintersportbedingungen. Manuel Püschel von der Ski- und Rodelarena Altenberg berichtet von einem nahezu durchgehenden Skibetrieb bis Anfang März. Mit fast 100 Skitagen zählt das Skigebiet zu den Gewinnern des Winters. Neben ausreichend Kälte und Naturschnee sei dies auch durch den intensiven Einsatz maschineller Beschneiung möglich gewesen – unter anderem mit sieben Schneekanonen und 15 Schneelanzen.

Altenberg ist ein beliebtes Ziel für Wintersportler aus dem Raum Dresden, aber auch viele Gäste aus dem benachbarten Tschechien besuchten das Gebiet. Insgesamt wurden rund 200.000 Besucher gezählt. „Am Wochenende hatten wir teilweise fast zu viele Gäste für zu wenig Berg“, sagt Püschel. Auch hier bereitet man sich bereits auf die Sommersaison vor: Am 30. März soll die Sommerrodelbahn öffnen.

Fichtelberg: Später Start, aber zufriedenstellender Verlauf

Am Fichtelberg begann die Wintersaison vergleichsweise spät. Geschäftsführer Constantin Gläß von der Liftgesellschaft Oberwiesenthal erklärt: „Erst am Silvestertag konnte der Skibetrieb starten.“ Die darauffolgenden Monate seien jedoch deutlich besser verlaufen. Vor allem Januar und Februar hätten für eine insgesamt zufriedenstellende Saison gesorgt.

Am Sonnabend (21.3.) verabschiedet sich nun auch Sachsens größtes alpines Skigebiet vom Winter: Zum Finale wird der Fichtelberg zum „Mount Mallorca“. Wintersportler können sich unter anderem bei einem spektakulären Rennen über ein Wasserbecken messen. Auch klassische Disziplinen wie Slalom und Massenstart stehen auf dem Programm, gefolgt von einer großen Après-Ski-Party.

Im Anschluss beginnt die Sommersaison. Ein neuer Erlebniswanderweg vom Gipfel des Fichtelbergs ins Tal soll dann öffnen, der sich besonders an Familien richtet. Auch neue Spielplätze sind in dem Gebiet geplant, wie Gläß abschließend mitteilt.

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