Finnischer Skisprung-Trainer muss Olympia nach Alkoholvorfall verlassen
Das finnische Skisprung-Team sorgt bei den Olympischen Winterspielen in Italien nicht nur mit sportlichen Leistungen für Aufsehen. Ein schwerwiegender Vorfall hat dazu geführt, dass Trainer Igor Medved mit sofortiger Wirkung von den Spielen ausgeschlossen wurde und nach Hause reisen musste.
Alkoholprobleme führen zu sofortigem Ausschluss
Janne Hänninen, Direktor des Nationalen Olympischen Komitees Finnlands, bestätigte die Entscheidung: "Medved ist heute nach Hause gereist. Es geht um Alkoholprobleme." Das NOK habe den Regelverstoß sehr ernst genommen und umgehend reagiert. In einer offiziellen Mitteilung hieß es, das Verhalten des Trainers verstoße gegen die Regeln und Werte des finnischen Teams.
Trainer entschuldigt sich für sein Fehlverhalten
Igor Medved, der Coach der finnischen Männer-Skispringer, hat sich bereits nach dem Vorfall entschuldigt. "Ich habe einen Fehler gemacht. Es tut mir sehr leid. Ich möchte mich beim gesamten finnischen Team, den Athleten und auch den Fans entschuldigen", erklärte er laut der Mitteilung des finnischen Skiverbandes.
Neue Betreuung für die restlichen Wettkämpfe
Für die verbleibenden Wettbewerbe auf der Großschanze, sowohl im Einzel- als auch im Teamwettbewerb, übernimmt Lasse Moilanen die Betreuung des Männer-Teams. Er wird dabei von Frauen-Coach Ossi-Pekka Valta und Sportdirektor Petter Kukkonen unterstützt. Marleena Valtasola, Geschäftsführerin des finnischen Skiverbandes, kündigte an: "Die Angelegenheit wird unmittelbar nach den Olympischen Spielen in Mailand mit Igor besprochen."
Der Vorfall wirft ein Schlaglicht auf die Disziplinprobleme, die auch im Hochleistungssport auftreten können, und zeigt, wie schnell Konsequenzen gezogen werden. Die finnische Delegation betonte die Wichtigkeit, die olympischen Werte und Teamregeln strikt einzuhalten.



