Deutsches Snowboard-Duo verpasst Olympia-Medaille im Mixed-Team
Bei den Olympischen Winterspielen in Italien müssen die deutschen Snowboarder weiter auf eine Medaille warten. Im Mixed-Team-Wettbewerb schieden Leon Ulbricht und Jana Fischer im Halbfinale aus und verpassten damit den Einzug in das Finale, in dem es um Edelmetall geht.
Spannender Wettkampf mit enttäuschendem Ausgang
Der Modus des Mixed-Team-Wettbewerbs sieht vor, dass zunächst die Männer ihren Lauf absolvieren. Mit dem jeweiligen Abstand auf die schnellste Nation starten dann die Frauen. Die beiden schnellsten Fahrerinnen pro Lauf ziehen mit ihrem Partner jeweils in das Halbfinale und anschließend in das Finale ein.
Im Viertelfinale gelang Ulbricht ein hauchdünner Sieg, während Fischer mit Rang zwei hinter Australien das Weiterkommen sicherte. Im Halbfinale sorgte Ulbricht erneut als Sieger seines Laufs für eine vielversprechende Ausgangslage. Doch Fischer konnte diese Chance nicht nutzen und wurde nur Dritte hinter Italien und Australien, was das Ausscheiden bedeutete.
Historischer Hintergrund des Wettbewerbs
Nach 2022 gehört der Mixed-Wettbewerb zum zweiten Mal zum offiziellen Olympia-Programm. Das erste Gold holten in Peking Nick Baumgartner und Lindsay Jacobellis für die USA. Interessanterweise schied der 44-jährige Baumgartner mit seiner aktuellen Partnerin Faye Thelen diesmal bereits im Viertelfinale aus.
Für das deutsche Team bedeutet das Ergebnis, dass sie im kleinen Finale um die Plätze fünf bis acht antreten werden. Die Enttäuschung ist groß, da die Hoffnungen auf eine Medaille nach den starken Leistungen in den Vorrunden hoch waren.



