Schwerer Sturz überschattet Halfpipe-Qualifikation bei Winterspielen 2026
Sturz überschattet Halfpipe-Qualifikation bei Winterspielen

Schwerer Sturz überschattet die Halfpipe-Qualifikation bei den Olympischen Winterspielen 2026

Die Qualifikation für das Halfpipe-Finale bei den Olympischen Winterspielen 2026 in Italien wurde von einem dramatischen und schweren Sturz der chinesischen Snowboarderin Liu Jiayu überschattet. Die 33-jährige Ex-Weltmeisterin überschlug sich gegen Ende ihres zweiten Versuchs mehrfach und blieb anschließend regungslos im Schnee liegen, was zu minutenlanger Stille im Livigno Snow Park führte.

Notfallversorgung und Abtransport unter Applaus

Rettungskräfte eilten sofort herbei und kümmerten sich intensiv um die verunglückte Athletin. Nach mehreren Minuten der Behandlung wurde Liu Jiayu schließlich unter dem respektvollen Applaus der Zuschauer mit einem speziellen Schlitten von der Piste abtransportiert. Über ihren aktuellen Gesundheitszustand ist bislang noch nichts bekannt, was die Besorgnis im Snowboard-Lager weiter ansteigen lässt.

Nicht der erste folgenschwere Unfall in der Halfpipe

Es handelt sich bei diesem Vorfall nicht um den ersten schweren Sturz in der Halfpipe von Livigno. Bereits während des Trainings war der australische Snowboarder Cameron Bolton zu Fall gekommen. Zunächst schien sein Sturz glimpflich verlaufen zu sein, doch am Morgen nach dem Unfall verschlimmerten sich seine Nackenschmerzen erheblich. Daraufhin wurde Bolton mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen, wo bei ihm zwei Wirbelbrüche diagnostiziert wurden.

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Deutsches Trio verpasst den Einzug ins Finale

Während sich die Aufmerksamkeit auf den Unfall konzentrierte, scheiterte das deutsche Snowboard-Trio am Einzug in das Finale. Leilani Ettel belegte nach zwei Versuchen in der Qualifikation den 13. Platz und verfehlte das Weiterkommen um 7,75 Punkte. Die 24-Jährige, die bei den Spielen 2022 in Peking noch das Finale erreicht und den elften Rang belegt hatte, zeigte sich dennoch optimistisch: „Natürlich ist es extrem schade, dass es jetzt so knapp war. Ich wäre sehr gerne auch im Finale gefahren. Aber ich habe mich so gut auf dem Board gefühlt, wie seit zwei Jahren nicht mehr – das spornt mich an“, erklärte Ettel.

Ihre sechs Jahre jüngere Schwester Kona Ettel sowie Anne Hedrich schafften ebenfalls nicht den Sprung unter die besten zwölf Starterinnen, die allein weiter auf Medaillen hoffen dürfen. Als klare Favoritin geht die zweimalige Halfpipe-Olympiasiegerin Chloe Kim aus den USA in das Finale am Donnerstagabend. Sollte sie eine weitere Goldmedaille gewinnen, wäre sie die erste Snowboarderin in der Geschichte mit drei Olympiasiegen.

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