Trainer-Knall bei RB Leipzigs Mutterklub: Chef und Assistent treten zurück
Trainer-Knall bei RB Leipzigs Mutterklub

Am Rande von Leipzig erschüttert ein Trainer-Knall den SSV Markranstädt – jenen Verein, ohne den RB Leipzig wohl nie existiert hätte. Im Jahr 2009 gab der SSV die Startrechte seiner Herrenmannschaft an den neu gegründeten RB Leipzig ab, was den Aufstieg der Roten Bullen in der Oberliga (5. Liga) ermöglichte. Seither gilt der SSV als Ursprungsverein von RB Leipzig.

Trainer-Duo tritt zurück

Inzwischen hat sich der SSV Markranstädt wieder in die 6. Liga hochgearbeitet, steckt aber nach einer 1:2-Heimniederlage gegen Neugersdorf im akuten Abstiegskampf. Dies führte nun zum sofortigen Rücktritt von Chefcoach Olaf Brosius (63) und seinem Assistenten André Bittner (48). Der Verein teilte mit: „Im Sinne des Vereins glaubt man, der Mannschaft in den letzten sechs Spielen nochmal einen neuen Impuls geben zu können und somit endet nach sieben Jahren die gemeinsame und erfolgreiche Zusammenarbeit mit unserem Trainerduo.“

Interimslösung gefunden

Torwarttrainer Martin Werner und Mannschaftskapitän Marcel Nüchtern übernehmen vorläufig das Training. Der SSV erklärte weiter: „Das Präsidium wägt nun verschiedene Optionen ab und wird diese verkünden, sobald eine Nachfolgerregelung getroffen wurde.“ Am Samstag spielt der SSV beim VfL Pirna-Copitz.

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Der SSV Markranstädt blickt auf eine bewegte Geschichte zurück. Ohne die Abgabe der Startrechte an RB Leipzig wäre der Aufstieg des heutigen Bundesligisten nicht möglich gewesen. Nun kämpft der Mutterklub um den Klassenerhalt in der Sachsenliga.

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