Drittes Olympia-Gold: Franjo von Allmen triumphiert auch im Super-G
Von Allmen holt drittes Gold bei Winterspielen

Drittes Olympia-Gold: Franjo von Allmen triumphiert auch im Super-G

Der Schweizer Skirennfahrer Franjo von Allmen hat bei den Olympischen Winterspielen in Bormio, Italien, eine historische Leistung vollbracht. Mit seinem Sieg im Super-G sicherte sich der 24-Jährige bereits seine dritte Goldmedaille bei diesen Spielen und festigt seinen Status als dominierende Figur im alpinen Skisport.

Überlegener Sieg mit knappem Vorsprung

Im anspruchsvollen Super-G-Wettbewerb setzte sich von Allmen mit einer Zeit von 1:13,42 Minuten durch und verwies den Amerikaner Ryan Cochran-Siegle mit einem Vorsprung von 0,13 Sekunden auf den zweiten Platz. Sein Teamkollege Marco Odermatt komplettierte das Podest als Dritter, blieb jedoch mit 0,28 Sekunden Rückstand hinter dem siegreichen Landsmann. Odermatt, der im aktuellen Weltcup die Super-G-Wertung anführt, konnte seine Favoritenrolle nicht in Olympia-Gold ummünzen.

Eintritt in den Kreis der Legenden

Mit diesem Triumph steigt Franjo von Allmen in eine exklusive Riege alpiner Skigrößen auf. Er ist nach dem Österreicher Toni Sailer (1956) und dem Franzosen Jean-Claude Killy (1968) erst der dritte männliche Skirennfahrer, dem drei Goldmedaillen bei denselben Olympischen Winterspielen gelangen. Bei den Frauen schaffte dies bisher nur die Kroatin Janica Kostelic im Jahr 2002. Von Allmen hatte zuvor bereits die Abfahrt und die neu eingeführte Team-Kombination in Bormio für sich entschieden.

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Emotionale Reaktion und weitere Chancen

Im Zielbereich zeigte sich der Schweizer fast ungläubig über seinen erneuten Erfolg. Mit einem breiten Grinsen und einem Schulterzucken verfolgte er, wie Konkurrent um Konkurrent langsamer blieb. Für Marco Odermatt bleibt nun der Riesenslalom als letzte große Gelegenheit, in Bormio Olympia-Gold zu erringen. Der dreimalige Weltmeister wird hier seine Ambitionen hoch ansetzen.

Der deutsche Skifahrer Simon Jocher konnte sich im Super-G nicht in den Medaillenkampf einschalten und belegte nach 30 Startern den 17. Rang. Nach einem enttäuschenden 21. Platz in der Abfahrt setzt sich damit seine schwierige Olympia-Saison fort.

Die Leistung von Franjo von Allmen unterstreicht nicht nur seine individuelle Klasse, sondern markiert einen historischen Moment für den Schweizer Skisport. Seine drei Goldmedaillen bei diesen Spielen werden langfristig im Gedächtnis der Wintersportwelt bleiben und ihn als eine der prägenden Figuren dieser Olympiade etablieren.

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