Zweiter Cyberangriff 2026: Hackergruppe Shinyhunters erbeutet 350 GB EU-Daten
Zweiter Cyberangriff: 350 GB EU-Daten gestohlen

Zweiter schwerer Cyberangriff auf EU-Kommission in diesem Jahr

Die EU-Kommission hat einen weiteren schwerwiegenden Cyberangriff auf ihre digitale Infrastruktur bestätigt. Nach Angaben der verantwortlichen Hackergruppe Shinyhunters wurden dabei etwa 350 Gigabyte an sensiblen Daten erbeutet. Dies stellt bereits den zweiten größeren Vorfall dieser Art im Jahr 2026 dar und unterstreicht die anhaltende Bedrohungslage für europäische Institutionen.

Gezielter Angriff auf Cloud-Systeme der EU

Laut offiziellen Angriffen der EU-Kommission konzentrierten sich die Cyberkriminellen gezielt auf die Website Europa.eu sowie die dahinterliegende Cloud-Infrastruktur. Die gestohlenen Daten stammen aus einem Amazon-Web-Services-Konto (AWS), wobei der Cloud-Anbieter betont, dass keine Sicherheitslücken in den eigenen Systemen bestanden. Die genaue Methode, wie die Angreifer Zugang erlangten, bleibt bisher ungeklärt.

Die Hackergruppe Shinyhunters ist international bekannt für ihre Angriffe auf große Unternehmen und Organisationen. Erst kürzlich hatte die Gruppe unter anderem die Plattform Soundcloud ins Visier genommen. Der aktuelle Vorfall zeigt deutlich, dass selbst hochsensible Daten der Europäischen Union nicht vollständig vor digitalen Übergriffen geschützt sind.

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Wiederholte Sicherheitsvorfälle werfen Fragen auf

Bereits im Februar 2026 war die mobile Infrastruktur der EU-Kommission von einem Cyberangriff betroffen. Diese wiederholten Vorfälle lassen ernste Zweifel an der Sicherheit der digitalen Systeme aufkommen und verdeutlichen, dass staatliche Institutionen keine Immunität gegen Cyberkriminalität besitzen.

Experten warnen seit längerem vor der zunehmenden Häufigkeit und Raffinesse von Angriffen auf Cloud-Systeme. Die EU-Kommission hat nun angekündigt, verstärkte Sicherheitsmaßnahmen zu implementieren und interne Abläufe zu überprüfen, um die sensiblen Daten der Europäischen Union besser zu schützen.

Die Behörde prüft derzeit, welche konkreten Schwachstellen ausgenutzt wurden und wie zukünftige Angriffe verhindert werden können. Dieser Vorfall unterstreicht die dringende Notwendigkeit für verbesserte Cybersicherheitsstrategien auf europäischer Ebene.

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