OpenAI plant offenbar eigenes KI-Smartphone mit Spezialchip
OpenAI: KI-Smartphone mit eigenem Chip in Planung

OpenAI, bekannt für seine Chatbots und KI-Modelle, denkt offenbar über eigene Hardware nach. Gerüchten zufolge plant das Unternehmen die Entwicklung eines KI-Smartphones, das Apps stärker in den Hintergrund drängen könnte. Zuvor waren bereits ungewöhnliche Geräte im Gespräch, darunter ein stiftähnliches Eingabegerät als KI-Schnittstelle. Später rückte unter dem Codenamen „Sweetpea“ ein KI-Audio-Gerät in den Fokus, das an In-Ear-Kopfhörer erinnert und Sprachbefehle stärker in den Alltag integrieren soll. Nun geht es auch um ein eigenes Smartphone.

Chip und Partner im Fokus

Laut Analyst Ming-Chi Kuo arbeitet OpenAI mit den Chipherstellern Qualcomm und MediaTek zusammen. Im Zentrum steht ein eigener Smartphone-Chip, der speziell für KI-Anforderungen ausgelegt ist. Auch Luxshare, ein bekannter Apple-Zulieferer, könnte beteiligt sein und beim Systemdesign, der Entwicklung und der Fertigung helfen. Zusätzlich setzt OpenAI auf internes Know-how, das durch die Übernahme des Start-ups „io“ von Ex-Apple-Designer Jony Ive im Mai 2025 für rund 6,5 Milliarden US-Dollar gestärkt wurde.

Bedienung und Datenschutz

Das Gerät wäre mehr als ein gewöhnliches Smartphone mit ChatGPT-App. Nutzer müssten weniger zwischen Apps wechseln oder Menüs durchsuchen. Stattdessen könnte ein KI-Agent Aufgaben übernehmen, Informationen verbinden und Abläufe steuern, sodass das Handy zur zentralen Schaltstelle wird. Die Technik müsste KI stärker berücksichtigen und erkennen, was Nutzer benötigen, ohne den Akku stark zu belasten. Unklar bleibt die genaue Umsetzung. Denkbar ist ein stärkerer Zugriff auf Kamera, Mikrofon und Bildschirminhalte zur Kontexterkennung. Je mehr Kontext ein Gerät sammelt, desto größer wird die Frage zum Datenschutz. Technisch ist eine Mischung aus lokaler Rechenleistung und Cloud-Nutzung geplant. Einfache Aufgaben wie Antworten oder Zusammenfassungen laufen direkt auf dem Gerät, komplexe Anfragen über OpenAIs Cloud. Die Massenproduktion soll frühestens 2028 starten, wichtige Details könnten Ende 2026 oder Anfang 2027 feststehen.

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