Apples Vision Pro vor dem Aus: Entwicklung eingestellt
Vision Pro: Apples Prestigeprojekt gescheitert

Apples ambitioniertes Mixed-Reality-Headset Vision Pro steht offenbar vor dem Aus. Das als „Next Big Thing“ gefeierte Gerät konnte die hohen Erwartungen nicht erfüllen. Laut übereinstimmenden Berichten hat der Konzern die Weiterentwicklung gestoppt und das Team auf andere Projekte verteilt. Ein Teil der Mitarbeiter arbeitet nun an der Sprachassistentin Siri.

Enttäuschende Verkaufszahlen

Seit dem Marktstart Anfang 2024 wurden weltweit nur rund 600.000 Einheiten verkauft. Damit liegt der Absatz nur knapp über den internen Prognosen von 500.000 Geräten für das erste Jahr. Für den scheidenden CEO Tim Cook ist dies ein ungewöhnlich schwaches Ergebnis. Kritikpunkte waren vor allem der hohe Preis von 3699 Euro und das Gewicht von 800 Gramm.

Technisches Upgrade brachte keine Wende

Ein Update Ende 2025 brachte zwar Verbesserungen wie einen M5-Chip, 30 Minuten mehr Akkulaufzeit und Displays mit 120 Hertz. Auch die Pixeldichte stieg um zehn Prozent, und das neue Dual-Knit-Band galt als komfortabler. Das Gewicht blieb jedoch unverändert. Die erhoffte Nachfragesteigerung blieb aus: Für 2026 erwartet Apple nur noch 45.000 verkaufte Einheiten, wie die „New York Post“ berichtet.

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Strategischer Richtungswechsel

Statt einer Fortführung der Vision-Pro-Linie setzt Apple nun auf Smart Glasses nach dem Vorbild der Meta Ray-Bans. Im Fokus stehen KI-Funktionen. Die in der Vision Pro entwickelte Technik soll laut „MacRumors“ nicht übernommen werden, da sie für kleinere Geräte zu viel Energie benötigt. Das ursprüngliche Vision Pro Team wurde auf andere Bereiche verteilt, ein Teil arbeitet nun an Siri.

Ob Apple in Zukunft doch noch ein neues Mixed-Reality-Headset plant, ist unklar. Der Fokus liegt derzeit klar auf leichteren, KI-gestützten Brillen. Vision Pro wird zwar weiter verkauft, aber ohne weitere Updates oder neue Modelle.

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