Lebensechte Sex-Roboter: Therapeutin warnt vor ernster Gefahr für Männer
Die Entwicklung von künstlichen Menschen schreitet rasant voran, und die Sex-Industrie hat längst die Möglichkeiten der Robotik für sich entdeckt. Ein Hersteller bietet aktuell für knapp 3400 Euro einen lebensgroßen Nachbau einer bekannten Pornodarstellerin aus Silikon an. Diese Puppe wird über eine KI-App gesteuert, kann sprechen und soll sogar Augenkontakt mit ihrem Besitzer halten können.
Kein harmloses Spielzeug
Solche menschenähnlichen KI-Sexpuppen sind bei weitem kein harmloses Spielzeug, wie Paartherapeutin Dr. Beatrice Wagner (62) betont. Sie warnt ausdrücklich vor den potenziellen Risiken, die diese Technologie mit sich bringt. "Diese Roboter stellen eine echte Gefahr für normale Männer dar", erklärt die Expertin. Die Illusion einer perfekten, kontrollierbaren Beziehung könne zu ernsthaften psychologischen Problemen führen.
Psychologische Folgen im Fokus
Dr. Wagner weist darauf hin, dass die Nutzung solcher Roboter die Erwartungen an reale zwischenmenschliche Beziehungen verzerren kann. "Die künstliche Perfektion schafft unrealistische Maßstäbe", so die Therapeutin. Dies könne zu sozialer Isolation, Bindungsängsten und einer Abnahme der Empathiefähigkeit führen. Besonders besorgniserregend sei, dass diese Technologie immer zugänglicher wird und somit ein breiteres Publikum erreicht.
Industrie im Aufschwung
Die Sex-Roboter-Industrie erlebt derzeit einen deutlichen Aufschwung, getrieben durch Fortschritte in der KI- und Robotikforschung. Während Hersteller die Vorteile wie Sicherheit und Kontrollierbarkeit betonen, bleiben die langfristigen gesellschaftlichen Auswirkungen unklar. Experten wie Dr. Wagner fordern daher eine kritische Auseinandersetzung mit diesem Thema, um mögliche negative Konsequenzen frühzeitig zu erkennen und gegenzusteuern.



