Vom Smart zum Mini-Wohnmobil: Diana Lichtenthal startet Roadtrip zur polnischen Ostsee
Smart zum Mini-Wohnmobil: Roadtrip zur polnischen Ostsee

Vom Cityflitzer zum Mini-Camper: Eine Frau verwandelt ihren E-Smart

Diana Lichtenthal hat sich einer ungewöhnlichen Herausforderung gestellt. Nachdem ihr alter Smart mit Motorschaden ausfiel, blieb die 40-jährige Sächsin ihrer Lieblingsmarke treu und kaufte einen elektrisch betriebenen Smart. Nun baut sie das Fahrzeug in einen voll funktionsfähigen Mini-Camper um, um damit einen Roadtrip zur polnischen Ostsee zu starten.

Individuelles Design und praktische Ausstattung

Mit einer speziellen Folie, die die Pokémon-Figur „Folipurba“ zeigt, hat Diana ihrem Smart ein einzigartiges Aussehen verliehen. Doch es geht nicht nur um Optik: Gemeinsam mit einem Freund rüstete sie das Fahrzeug mit einer Liegefläche, die auf 60 Zentimeter Breite erweitert werden kann, sowie mit einer faltbaren Trockentoilette und einem Pop-up-Zelt für Privatsphäre aus. Noch fehlen ein Gaskocher und maßgefertigte Kisten für Koch- und Badeutensilien, aber Diana arbeitet daran, diese Hindernisse zu überwinden.

Herausfordernde Reiseplanung mit dem E-Smart

Ende April will Diana vom Erzgebirge aus starten und die 580 Kilometer zur polnischen Ostsee über Landstraßen zurücklegen. Da ihr Smart pro Ladung maximal 120 Kilometer schafft, plant sie sorgfältige Stopps an Campingplätzen, wo sie das Fahrzeug aufladen und bei Bedarf die Standheizung nutzen kann. „Ich möchte meiner Community auf Social Media zeigen, dass selbst ein kleiner E-Smart diese Strecke schaffen kann“, erklärt sie. Während der Ladezeiten von etwa zwei bis zweieinhalb Stunden will sie Nickerchen einlegen, um fit für die nächste Etappe zu sein.

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Abenteuerliche Ziele und soziale Medienpräsenz

Für ihre Reise hat Diana bereits 200 Sehenswürdigkeiten in Polen auf ihre Liste gesetzt, ein Land, das sie zum ersten Mal besucht. Optimistisch plant sie tägliche Fahrten entsprechend der Reichweite ihres Smarts und zeigt sich unbekümmert bezüglich Ladestationen: Falls nötig, will sie ein Kabel für normale Steckdosen nutzen. Ihre Erlebnisse teilt die Mutter eines 16-Jährigen auf Facebook, Instagram und TikTok, wo sie eine wachsende Gemeinschaft von Interessierten begeistert.

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