Stavenhagen erhält Schnellladesäule mit Ökostrom am Ivenacker Tor
Stavenhagen: Schnellladesäule mit Ökostrom am Ivenacker Tor

Stavenhagen erhält Schnellladesäule mit Ökostrom am Ivenacker Tor

Die Reuterstadt Stavenhagen in Mecklenburg-Vorpommern wird mit einer neuen Schnellladesäule für Elektrofahrzeuge ausgestattet, die ausschließlich mit 100 Prozent Ökostrom betrieben wird. Wie die stellvertretende Bauamtsleiterin Christina Michael bestätigte, ist die Stadt offiziell in das vom Bundesverkehrsministerium finanzierte Deutschlandnetz aufgenommen worden. Diese Initiative zielt darauf ab, bundesweit mehr als 1.000 Ladestandorte zu errichten, mit besonderem Fokus auf Autobahnen und ländliche Regionen.

Baubeginn Mitte April am Parkplatz Ivenacker Tor

Die Bauarbeiten für die neue Ladeinfrastruktur sollen Mitte April starten. Der Standort am Ivenacker Tor, in unmittelbarer Nähe zur Bundesstraße 104, wurde sorgfältig ausgewählt. Bei der Planung wurden bereits die zukünftigen Bauvorhaben für das neue Feuerwehr-Domizil mit Rettungswache berücksichtigt, wodurch ein Teil der Parkplätze vorübergehend entfallen wird. Die Schnellladesäule und die notwendige Trafo-Station werden daher auf einem Bereich des Parkplatzes platziert, der weiterhin uneingeschränkt genutzt werden kann.

Christina Michael betonte im Bauausschuss, dass sich die Stadt finanziell nicht an den Kosten beteiligen muss, da das Projekt vollständig durch Bundesmittel gedeckt ist. Dies unterstreicht die Bedeutung der Initiative für die Förderung der Elektromobilität in strukturschwächeren Gebieten.

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Deutschlandnetz bringt bis zu 16 Ladepunkte pro Standort

Das Deutschlandnetz sieht vor, dass an jedem Standort zwischen vier und sechzehn Fahrzeuge gleichzeitig laden können. Insgesamt sollen so mehr als 9.000 neue Ladepunkte entstehen, die einen schnellen Ladevorgang mit nachhaltigem Ökostrom ermöglichen. Neben Stavenhagen sind in der Region Mecklenburgische Schweiz weitere Ladesäulen in Teterow, Demmin, Neubrandenburg und Güstrow geplant, was die Ladeinfrastruktur in Nordostdeutschland erheblich verbessert.

Bisher stehen E-Autofahrern in Stavenhagen bereits Ladestationen in der Wallstraße, am Schwarzen Netto und am Einkaufszentrum „Reutereiche“ zur Verfügung. Die neue Schnellladesäule am Ivenacker Tor wird diese Angebote ergänzen und insbesondere für Durchreisende an der B 104 eine wichtige Anlaufstelle bieten. Die Integration in das Deutschlandnetz sichert zudem eine zuverlässige und flächendeckende Versorgung mit grünem Strom, was einen wichtigen Beitrag zur Verkehrswende und zum Klimaschutz leistet.

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