Der Wettlauf der Milliardäre Jeff Bezos und Elon Musk um die Vorherrschaft im Weltraum wird nicht nur in den USA entschieden, sondern auch in einer Bremer Werkhalle. Am Donnerstag startet die nächste Ariane 64 mit 32 Amazon-Leo-Satelliten an Bord, um sie in eine niedrige Erdumlaufbahn zu bringen.
Startfenster am Donnerstag
Das Startfenster öffnet sich in Kourou ab 10:08 Uhr bis 10:57 Uhr deutscher Zeit. Die Mission ist ein wichtiger Schritt für Amazons Satelliteninternet-Projekt, das mit dem Starlink-Netz von Elon Musks SpaceX konkurriert.
Bedeutung für Bremen
Die Ariane 6 wird maßgeblich in Bremen gefertigt. Der erfolgreiche Start unterstreicht die Bedeutung des Standorts für die europäische Raumfahrt. Die Rakete soll künftig kommerzielle Satelliten zuverlässig ins All bringen.
Die 32 Satelliten sind Teil einer geplanten Konstellation von mehreren tausend Einheiten, die globale Breitbandabdeckung ermöglichen sollen. Amazon setzt dabei auf die bewährte Technik der Ariane 6, die nach Verzögerungen nun regelmäßig fliegt.
Beobachter sehen in der Mission einen weiteren Höhepunkt im Duell der beiden Tech-Milliardäre. Während SpaceX bereits tausende Starlink-Satelliten im Orbit hat, holt Amazon mit Partnerfirmen wie der ArianeGroup auf.



