NASA-Chefin warnt: Versteckte Killer-Asteroiden bedrohen die Erde
NASA-Chefin warnt vor versteckten Killer-Asteroiden

Versteckte Killer-Asteroiden: NASA-Chefin schläft schlecht wegen unentdeckter Gefahren

Die Bedrohung aus dem Weltraum ist real und möglicherweise größer, als die Öffentlichkeit es wahrnimmt. Kelly Fast, die Chefin für die Planetenverteidigung bei der NASA, hat bei einer Tagung der American Association for the Advancement of Science in Phoenix, Arizona, eindringlich vor den sogenannten City-Killer-Asteroiden gewarnt. Diese Gesteinsbrocken im All sind groß genug, um ganze Städte auszulöschen, aber klein und dunkel genug, um von unseren derzeitigen Teleskopen oft übersehen zu werden.

Tausende unentdeckte erdnahe Asteroiden

Laut Kelly Fast gibt es etwa 25.000 erdnahe Asteroiden mit einem Durchmesser von mindestens 140 Metern, von denen bisher nur rund 40 Prozent katalogisiert sind. „Was mich nachts wachhält, sind die Asteroiden, von denen wir nichts wissen“, sagte Fast in einem Bericht der britischen Sun. Ihre Mission ist klar definiert: „Meine Aufgabe ist es, Asteroiden zu finden, bevor sie uns finden.“ Diese Aussage unterstreicht die Dringlichkeit der Bemühungen, potenzielle Gefahren aus dem All frühzeitig zu identifizieren.

Herausforderungen bei der Asteroiden-Erkennung

Die Suche nach diesen versteckten Asteroiden ist äußerst schwierig. Viele dieser Objekte sind extrem dunkel und reflektieren kaum Sonnenlicht, was ihre Entdeckung mit optischen Teleskopen erschwert. Zudem nähern sich einige Asteroiden aus Richtung der Sonne, wo die Sichtbarkeit stark eingeschränkt ist. Um diese Probleme zu überwinden, setzt die NASA auf das geplante Weltraumteleskop NEO Surveyor, das ab 2027 im Infrarotbereich arbeiten soll. Dieses Instrument wird in der Lage sein, auch kaum reflektierende Objekte aufzuspüren und so innerhalb weniger Jahre den Großteil aller potenziell gefährlichen Asteroiden zu finden und ihre Bahnen präziser zu bestimmen.

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Beispiel für Unsicherheiten: Der Fall 2024 YR4

Wie groß die Unsicherheiten bei der Asteroidenverfolgung sein können, zeigt der Fall des Asteroiden 2024 YR4. Dieser wurde Ende 2024 entdeckt, und frühere Berechnungen gaben ihm zeitweise eine Einschlagswahrscheinlichkeit von gut drei Prozent für das Jahr 2032. Nach zusätzlichen Messungen haben NASA und europäische Forscher das Risiko eines Zusammenstoßes mit der Erde jedoch praktisch auf null herabgestuft. Aktuelle Modelle deuten lediglich auf eine geringe Chance hin, dass YR4 in den 2030er Jahren auf dem Mond einschlagen könnte. Für die Erde besteht nach heutigem Stand kein direktes Risiko, doch dieser Fall verdeutlicht die Notwendigkeit kontinuierlicher Überwachung und verbesserter Technologien.

Die Warnungen von Kelly Fast unterstreichen die Bedeutung internationaler Zusammenarbeit und Investitionen in die Planetenverteidigung. Während Fortschritte wie das NEO Surveyor-Teleskop Hoffnung machen, bleibt die Suche nach versteckten Killer-Asteroiden eine der dringendsten Herausforderungen für die Raumfahrtbehörden weltweit.

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