Fürchterliches Foul an City-Star Doku: Hätte es Rot geben müssen?
Foul an City-Star Doku: Hätte es Rot geben müssen?

Manchester Citys Jérémy Doku ist im Premier-League-Spiel beim FC Everton äußerst unsanft von den Beinen geholt worden. In der 45. Spielminute traf Gegenspieler Michael Keane den Angreifer im Laufduell vor dem gegnerischen Strafraum mit offener Sohle am Knöchel, sodass Doku zu Boden ging. Schiedsrichter Michael Oliver ahndete die Aktion sofort mit Gelb – zur Verwunderung vieler Beobachter.

Experten kritisieren Entscheidung

Der frühere City-Profi Andy Hinchcliffe analysierte bei Sky Sports: „Das sah nicht gut aus. Keane hat keine Chance, vor Doku an den Ball zu kommen, und reißt ihn einfach komplett um. Das ist ein fürchterliches Foul.“ Der VAR überprüfte die Szene auf eine mögliche Rote Karte, beließ es jedoch bei der Verwarnung. Hinchcliffe befand, dass ein solches Foul „fast alle Kriterien“ für eine Rote Karte erfülle. „Er hat großes Glück, dass er damit durchkommt. Wäre der Ball nur etwas höher gewesen, hätte es vielleicht anders ausgesehen.“

Carragher: „Orangefarbene Karte“

Liverpool-Legende Jamie Carragher hielt Gelb ebenfalls für unangemessen, merkte aber an: „Es ist eine ‚orangefarbene‘ Karte, weil es wahrscheinlich noch keine Rote ist.“ Der gefoulte Doku konnte nach dem Foul weiterspielen. Nur Minuten zuvor hatte er die Führung für Manchester City erzielt. In der zweiten Halbzeit drehte Everton die Partie innerhalb von 13 Minuten komplett und ging durch Treffer von Thierno Barry (68. und 81.) sowie Jake O’Brien (73.) mit 3:1 in Führung. Erling Haaland verkürzte auf 2:3 (83.).

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