NASA nach zweitem Mondmission-Test optimistisch: „Großer Schritt“ gelungen
NASA nach Mondmission-Test optimistisch: Großer Schritt

NASA nach zweitem Mondmission-Test optimistisch: „Großer Schritt“ gelungen

Nach technischen Schwierigkeiten bei einem ersten umfangreichen Bodentest für die bemannte Mondmission „Artemis 2“ hat die US-Raumfahrtbehörde NASA nach einem zweiten Probelauf deutlich mehr Zuversicht gezeigt. Es habe „großen Fortschritt“ gegeben, schrieb NASA-Chef Jared Isaacman auf der Online-Plattform X. Das zweite sogenannte „Wet Dress Rehearsal“, bei dem alle Abläufe bis auf den tatsächlichen Start simuliert werden, sei „ein großer Schritt hin zu Amerikas Rückkehr in die Umgebung des Mondes“ gewesen.

Testverlauf und technische Herausforderungen

„Es war ein sehr guter Tag“, erklärte NASA-Manager John Honeycutt während einer Pressekonferenz. „Der Test ist sehr gut gelaufen.“ Die Reparaturen der zuvor aufgetretenen Probleme hätten funktioniert, bestätigte NASA-Managerin Lori Glaze. Fast alle Prozesse seien wie geplant und innerhalb der vorgesehenen Zeit abgelaufen. „Wir haben uns aber auch durch ein paar Probleme hindurchgearbeitet und haben noch einiges an Arbeit vor uns.“

Bei der ersten Generalprobe auf dem Weltraumbahnhof Cape Canaveral im US-Bundesstaat Florida Anfang Februar waren Wasserstoff-Lecks aufgetreten. Daraufhin wurden Dichtungen ausgetauscht. Bei einem weiteren kleineren Test funktionierte die Wasserstoff-Befüllung immer noch nicht wie geplant, weshalb ein Filtersystem ersetzt wurde.

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Starttermin und Missionsdetails

Der frühestmögliche Starttermin für die Mission ist nun auf den 6. März festgelegt – allerdings müssen dafür noch einige Arbeiten abgeschlossen werden und alles nach Plan verlaufen. Die Crew soll sich bereits am Freitag wieder in Quarantäne begeben. „Die Aufregung nimmt zu, das kann ich spüren.“ Ursprünglich war die NASA von einem Start frühestens am 6. Februar ausgegangen. Über das Jahr verteilt gibt es weitere Startmöglichkeiten.

Mit der „Artemis 2“-Mission sollen erstmals seit mehr als einem halben Jahrhundert wieder Menschen in die Nähe des Mondes fliegen. Die US-Astronauten Christina Koch, Victor Glover und Reid Wiseman sowie ihr kanadischer Kollege Jeremy Hansen sollen den Mond bei der etwa zehntägigen Mission umrunden. Zuletzt waren US-Astronauten im Jahr 1972 auf dem Mond gewesen.

Die Mission markiert einen wichtigen Meilenstein in der Raumfahrtgeschichte und bereitet den Weg für zukünftige bemannte Mondlandungen und mögliche Marsmissionen. Die NASA betont, dass trotz der Fortschritte weitere Tests und Anpassungen notwendig sind, um die Sicherheit der Astronauten zu gewährleisten.

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