NASA muss bemannte Mondmission Artemis 2 erneut verschieben - Technische Probleme verhindern Start
NASA verschiebt bemannte Mondmission Artemis 2 erneut

NASA muss bemannte Mondmission Artemis 2 erneut verschieben

Die US-Raumfahrtbehörde NASA hat einen weiteren Rückschlag in ihrem ambitionierten Mondprogramm hinnehmen müssen. Die für März 2026 geplante bemannte Mission Artemis 2 muss erneut verschoben werden, nachdem technische Probleme mit der Helium-Zufuhr in einer der Raketenstufen aufgetreten sind.

Technische Probleme zwingen zu Startverschiebung

NASA-Chef Jared Isaacman bestätigte auf der Plattform X, dass ein Problem mit der Helium-Versorgung in einer Raketenstufe entdeckt wurde. „Für notwendige Reparaturen müssen sowohl die Trägerrakete als auch die Orion-Raumkapsel von der Startplattform zurück in den Hangar gebracht werden“, erklärte Isaacman. Dieser Vorgang macht es unmöglich, das ursprünglich für März vorgesehene Startfenster einzuhalten.

Die Mission Artemis 2 sollte vier Astronauten auf eine etwa zehntägige Reise schicken, bei der sie den Mond umrunden würden. Es wäre der erste bemannte Flug in die Nähe des Mondes seit mehr als einem halben Jahrhundert gewesen.

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Wiederholte Verzögerungen beim Artemis-Programm

Dies ist bereits der zweite Aufschub für die Artemis 2-Mission innerhalb kurzer Zeit:

  • Ursprünglich war der Start für Anfang Februar 2026 geplant
  • Wegen Wasserstoff-Lecks bei Tests musste dieser Termin zunächst verschoben werden
  • Nach einem erfolgreichen Probelauf sprach NASA-Chef Isaacman erst am vergangenen Freitag noch von einem „großen Fortschritt“
  • Der frühestmögliche Starttermin war daraufhin auf den 6. März festgelegt worden

Nun müssen die Raumfahrttechniker erneut zurück an den Start, um die Helium-Probleme zu beheben. Im Laufe des Jahres 2026 gibt es weitere mögliche Startfenster, etwa Anfang April, die die notwendigen Bedingungen für einen erfolgreichen Start bieten würden.

Historische Mission mit internationaler Besatzung

Die Artemis 2-Mission ist von besonderer historischer Bedeutung, da sie den ersten bemannten Flug zum Mond seit der Apollo-17-Mission im Jahr 1972 darstellen würde. Die Besatzung setzt sich aus vier Astronauten zusammen:

  1. Christina Koch (USA)
  2. Victor Glover (USA)
  3. Reid Wiseman (USA)
  4. Jeremy Hansen (Kanada)

Diese internationale Crew soll den Mond umrunden, ohne jedoch auf der Oberfläche zu landen. Die Mission dient als wichtiger Test für die nachfolgende Artemis 3-Mission, die tatsächlich eine Landung auf dem Mond vorsieht.

Die aktuellen technischen Probleme zeigen die komplexen Herausforderungen, die mit bemannten Raumfahrtmissionen verbunden sind. Jede Komponente muss perfekt funktionieren, um die Sicherheit der Astronauten zu gewährleisten. Die NASA betont, dass solche Verzögerungen zwar frustrierend seien, aber der Sicherheit Vorrang eingeräumt werden müsse.

Die Raumfahrtbehörde arbeitet nun unter Hochdruck an der Lösung der technischen Probleme, um die historische Mission so bald wie möglich durchführen zu können. Raumfahrtenthusiasten weltweit müssen sich jedoch weiter gedulden, bis Menschen wieder in die Nähe des Mondes fliegen werden.

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