Zollbeamte haben bei einer Kontrolle am Busterminal des Stuttgarter Flughafens einen Reisebus mit ungewöhnlicher Ladung aus dem Verkehr gezogen. Die Beamten fanden insgesamt 250 Kilogramm Bratwurst, 700 Zigaretten, vier Fenster mit Rollläden, eine komplette Küche sowie eine Klimaanlage. Wie die Nachrichtenagentur dpa berichtet, sollte die gesamte Ware ohne Anmeldung in die Europäische Union eingeführt werden. Für die Bratwürste fehlte zudem die erforderliche Einfuhrgenehmigung, wie ein Zollsprecher erklärte.
Intensiver Geruch weckt Verdacht
Der intensive Geruch der Wurstwaren hatte die Zöllner aufmerksam gemacht. Sie wählten den Bus am Sonntag gezielt zur Kontrolle am Busterminal aus. Neben der Fleischware entdeckten die Beamten auch einen nicht gegen Tollwut geimpften Hundewelpen. Das Tier wurde in ein Tierheim gebracht und unter Quarantäne gestellt.
Strafverfahren gegen Fahrer und Abholer
Gegen die beiden Busfahrer sowie einen Warenabholer, der am Bussteig wartete, wurden Strafverfahren eingeleitet. Die Ermittlungen dauern an. Es ist nicht das erste Mal, dass Zöllner in Deutschland auf kuriose Funde stoßen. Eine Sammlung bemerkenswerter Entdeckungen aus den vergangenen Jahren ist dokumentiert.



