Frühlingsanfang 2026: Meteorologisch am 1. März, astronomisch am 20. März
Frühlingsanfang 2026: Zwei Daten, eine Jahreszeit

Frühlingsanfang 2026: Zwei offizielle Daten für den Beginn der wärmeren Jahreszeit

Der Winter hält Deutschland noch fest im Griff, doch die Sehnsucht nach dem Frühling wächst täglich. Die gute Nachricht: Bis zum offiziellen Beginn der Frühlingssaison dauert es nicht mehr lange. Allerdings gibt es nicht nur ein Datum für den Frühlingsanfang, sondern gleich zwei verschiedene – je nachdem, ob man die meteorologische oder astronomische Definition zugrunde legt.

Meteorologischer Frühlingsanfang: Bereits am 1. März

Für Meteorologen und Klimaforscher beginnt der Frühling bereits am 1. März. Dieses Datum ist jedes Jahr identisch und ermöglicht eine einfache statistische Auswertung von Wetterdaten. Die meteorologische Jahreszeit umfasst stets drei volle Monate – März, April und Mai – was Vergleiche zwischen verschiedenen Jahren erleichtert und Klimatrends besser erkennbar macht.

Astronomischer Frühlingsanfang: Am 20. März um 15:45 Uhr

Der kalendarische oder astronomische Frühlingsanfang richtet sich nach der Position der Erde zur Sonne. Im Jahr 2026 fällt dieser Moment auf den 20. März um 15:45 Uhr. Dieser Zeitpunkt markiert die sogenannte Tag-und-Nacht-Gleiche, wenn die Sonne genau über dem Äquator steht und Tag sowie Nacht nahezu gleich lang sind – jeweils etwa zwölf Stunden.

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Das Datum des astronomischen Frühlingsanfangs variiert leicht zwischen dem 19., 20. oder 21. März. Grund dafür ist, dass ein Jahr nicht exakt 365 Tage dauert, sondern etwa sechs Stunden länger. Diese Differenz wird durch Schaltjahre ausgeglichen, was zu den leichten Verschiebungen führt.

Zeitumstellung: Uhren werden am 29. März vorgestellt

Zum Frühlingsbeginn gehört traditionell auch die Umstellung auf die Sommerzeit. In diesem Jahr werden die Uhren in der Nacht vom 28. auf den 29. März von 2:00 auf 3:00 Uhr vorgestellt. Die Sommerzeit soll das Tageslicht besser nutzen und Energie sparen. Abends bleibt es dadurch länger hell, was viele Menschen als angenehm empfinden. Die Rückkehr zur Winterzeit erfolgt am 25. Oktober 2026.

Positive Auswirkungen des Frühlings auf Körper und Natur

Mit dem Frühlingsanfang verändern sich nicht nur die Temperaturen, sondern auch unsere Umwelt und unser Wohlbefinden:

  • Längere Tage: Der Sonnenstand steigt, die Tage werden deutlich länger
  • Pflanzenwachstum: Die Natur erwacht, erste Frühblüher wie Schneeglöckchen sprießen
  • Tieraktivität: Tiere werden nach dem Winter wieder aktiver
  • Hormonelle Veränderungen: Der Körper bildet mehr Serotonin (Glückshormon) und weniger Melatonin (Schlafhormon)
  • Stimmungsaufhellung: Viele Menschen fühlen sich energiegeladener und optimistischer

Frühjahrsmüdigkeit: Ein häufiges Phänomen

Nicht alle Menschen erleben sofort einen Energieschub mit dem Frühlingsbeginn. Viele leiden unter sogenannter Frühjahrsmüdigkeit, die sich durch Kreislaufanpassungen, Hormonschwankungen und allgemeine Müdigkeit äußern kann. Diese Symptome sind normalerweise vorübergehend und verschwinden, sobald sich der Körper an die veränderten Lichtverhältnisse und Temperaturen gewöhnt hat.

Während die Meteorologen also bereits am 1. März den Frühling einläuten, müssen wir für den astronomischen Frühlingsbeginn noch bis zum 20. März warten. Beide Daten markieren jedoch den Übergang in eine Jahreszeit, die nicht nur die Natur verwandelt, sondern auch unser Wohlbefinden positiv beeinflusst.

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