Letzte Winterwoche mit Schnee und Kälte erwartet
Der Winter hält Deutschland weiterhin fest im Griff. In dieser Woche bestimmen Schnee, Regen und niedrige Temperaturen das Wettergeschehen. Meteorologe Nico Bauer vom Deutschen Wetterdienst erklärt: „Zunächst erwartet uns wechselhaftes Spätwinter-Wetter mit einem echten Auf und Ab. Tauwetter wird es voraussichtlich nur in tiefer gelegenen Gebieten geben.“
Wechselhaftes Wetter mit regionalen Unterschieden
Die Woche beginnt mit Neuschnee im Südwesten und in Nordrhein-Westfalen. Das Niederschlagsgebiet zieht in den Norden und die Mitte Deutschlands. In schneereichen Regionen sind bis zu fünf Zentimeter Neuschnee möglich, in höheren Lagen sogar zehn bis fünfzehn Zentimeter. Die folgenden Tage bringen wechselnde Temperaturen – mal etwas wärmer, dann wieder kälter. „Ein neues Tiefdruckgebiet aus Westen beeinflusst unser Wetter“, erläutert Bauer.
Temperaturgrenze teilt Deutschland
Diplom-Meteorologe Dominik Jung vom Wetterdienst Q.met beschreibt eine deutliche Temperaturgrenze: „Sie verläuft von Nordost, genauer von Schleswig-Holstein und Brandenburg, bis in den Südwesten.“ Im Norden bleiben die Temperaturen bei minus ein bis minus zwei Grad, während der Süden plus fünf bis plus acht Grad erreicht.
Wetterumschwung ab Wochenende in Sicht
Trotz der aktuell winterlichen Verhältnisse sehen europäische und US-Wettermodelle für Ende dieser Woche oder Anfang nächster Woche eine deutliche Erwärmung voraus. Dr. Karsten Brandt vom Portal Donnerwetter.de erklärt: „Diese Woche müssen wir noch wechselhaftes und kaltes Wetter überstehen. Dann halten mit viel Wind deutlich höhere Temperaturen Einzug.“
Erster Hauch von Frühling erwartet
Konkret bedeutet dies: Auch der Norden Deutschlands kann sich auf zweistellige Pluswerte freuen. Für Hamburg werden etwa elf Grad erwartet, Köln erreicht voraussichtlich dreizehn Grad und der Oberrhein sogar bis zu vierzehn Grad. Dominik Jung bestätigt: „Ab Samstag oder Sonntag könnten wir tatsächlich langsam auftauen.“
Vorsicht vor späten Kälterückschlägen
Allerdings warnt Jung: „Bis Ende Februar müssen wir noch mit Kälte-Rückschlägen rechnen.“ Meteorologisch gesehen ist noch Winter – der offizielle Frühlingsanfang steht noch aus. Die Wetterexperten betonen, dass es sich bei der kommenden Erwärmung um einen ersten, vorsichtigen Frühlingshauch handelt, der nicht dauerhaft sein muss.
Die Wettervorhersage für die Folgewoche zeigt sogar noch wärmere Aussichten: Am Mittwoch, dem 25. Februar, könnten weite Teile Deutschlands bereits zwölf Grad erreichen. Die gelben Bereiche auf den Wetterkarten, die für bis zu plus sechs Grad stehen, deuten den beginnenden Temperaturanstieg an.



