Earth Hour 2028: München hüllt Wahrzeichen in Dunkelheit für den Klimaschutz
München: Lichter gehen für Earth Hour 2028 aus

München setzt bei Earth Hour 2028 ein globales Klimazeichen

Am Samstag, den 28. März 2028, wird es in München und zahlreichen weiteren Städten weltweit für eine Stunde deutlich dunkler als gewöhnlich. Grund ist die 20. Ausgabe der Earth Hour, die vom World Wide Fund For Nature (WWF) organisiert wird. Diese symbolische Aktion soll auf die Dringlichkeit im Kampf gegen die Klimakrise aufmerksam machen und zu einem bewussteren Umgang mit Ressourcen anregen.

Bedeutende Münchner Wahrzeichen im Dunkeln

Wie bereits in den Vorjahren beteiligt sich auch die Landeshauptstadt München aktiv an der Earth Hour. Das städtische Baureferat wird von 20.30 Uhr bis 21.30 Uhr die abendliche Anstrahlung von insgesamt elf Gebäuden und Statuen abschalten. Zu den prominentesten Objekten, die in dieser Stunde in Dunkelheit gehüllt werden, zählen:

  • Die Frauenkirche, das weithin sichtbare Wahrzeichen der Stadt
  • Das historische Rathaus am Marienplatz
  • Der Friedensengel im Stadtteil Bogenhausen
  • Die Ruhmeshalle mit der Bavaria auf der Theresienhöhe

Darüber hinaus wird sich auch der FC Bayern München der Aktion anschließen und die Allianz Arena für sechzig Minuten nicht beleuchten. Diese Geste unterstreicht, dass der Klimaschutz nicht nur eine Aufgabe der Politik, sondern der gesamten Gesellschaft ist.

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Oberbürgermeister Krause betont Münchens Vorreiterrolle

Für den frischgewählten Oberbürgermeister Dominik Krause von den Grünen ist die Teilnahme an der Earth Hour eine Selbstverständlichkeit. „München ist gerne bei der Earth Hour dabei. Das ist ein wichtiges Signal, mit dem wir zeigen, dass die Landeshauptstadt ihre Klimaverantwortung ernst nimmt und vorangeht“, erklärt Krause. Er verweist darauf, dass München mit dieser Aktion in bester Gesellschaft sei – neben lokalen Wahrzeichen würden auch internationale Ikonen wie der Eiffelturm in Paris, das Empire State Building in New York oder die Oper in Sydney ihre Beleuchtung ausschalten.

Eine globale Bewegung mit lokaler Wirkung

Die Earth Hour hat sich seit ihrer Einführung zu einer weltweiten Bewegung entwickelt, die mittlerweile auf allen Kontinenten in 197 Ländern begangen wird. Neben städtischen und staatlichen Einrichtungen sowie berühmten Touristenattraktionen wie dem Schloss Neuschwanstein oder dem Kölner Dom sind ausdrücklich auch Privathaushalte aufgerufen, sich zu beteiligen. Der WWF ermutigt Bürgerinnen und Bürger, daheim für eine Stunde auf künstliches Licht zu verzichten und so ein persönliches Zeichen für den Umwelt- und Klimaschutz zu setzen.

Die Aktion dient nicht nur der Symbolik, sondern soll auch zum Nachdenken anregen: Wie kann jeder Einzelne im Alltag dazu beitragen, Energie zu sparen und den ökologischen Fußabdruck zu verringern? Die Earth Hour bietet eine Gelegenheit, dieses Bewusstsein zu schärfen und gemeinsam für eine nachhaltigere Zukunft einzutreten.

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