Valentinstag-Wetter: Kälte, Regen und Schnee statt Romantik
Warme Gedanken und viel Liebe sind am Valentinstag dringend nötig, denn das Wetter spielt überhaupt nicht mit. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) prophezeit für den 14. Februar ein verregnetes, kaltes und trübes Wochenende, das auch Karnevalsjecken die Laune verderben könnte. Nur am Sonntag gibt es vereinzelt Hoffnung auf ein paar mickrige Sonnenstrahlen.
Glätte und Schneefall am Samstag
Am Samstag regnet es zunächst im Norden und Süden Deutschlands. In der Mitte und im Osten kann es örtlich schneien, wobei die Höchstwerte zwischen minus 1 Grad in Schleswig-Holstein und bis zu plus 7 Grad im Süden schwanken. Im Laufe des Tages geht der Regen in Bayern in Schnee über, und auch in Berlin und Brandenburg könnte es weiß werden.
Vorsicht ist besonders im Norden und Osten des Landes geboten: „Die Temperaturen bewegen sich ganztags im Bereich um die 0 Grad. Auf Straßen und Gehwegen kann es jederzeit gefährlich glatt werden“, warnt Wetterexperte Dominik Jung (48).
Unfälle durch winterliches Wetter
Das ungemütliche winterliche Wetter sorgte bereits in der Samstagnacht für glatte Straßen. Die Einsatzkräfte registrierten mehr als 100 Unfälle in Hamburg und Schleswig-Holstein, bei denen es mehrere Schwerverletzte gab. Schon die Weiberfastnacht fiel in Köln ins Wasser, obwohl die Narren trotzdem Spaß hatten.
Neuschnee in der Nacht zu Sonntag
In der Nacht zu Sonntag können vor allem in der Alpenregion bis zu 20 Zentimeter Neuschnee fallen. Im Erzgebirge in Sachsen sind laut DWD bis zu fünf Zentimeter möglich, während die Tiefstwerte bei minus 9 Grad liegen. Am Sonntag kämpft sich die Sonne gelegentlich hinter den Wolken hervor, doch die Temperaturen klettern dennoch nicht über zwei Grad.
Winterwalze vor Rosenmontag
In der Nacht vor den Rosenmontagsumzügen rollt eine Winterwalze auf den Westen Deutschlands zu: „Von den Benelux-Staaten nähert sich ein kräftiges Schneefallgebiet Richtung Nordrhein-Westfalen bis Baden-Württemberg“, so Wetterexperte Jung. Bis ins Tiefland können fünf Zentimeter Neuschnee fallen, was die Verkehrssituation weiter verschärfen könnte.
Überschwemmungsgefahr in Ansbach
Für einen Teil der Stadt Ansbach nahe Nürnberg wird aktuell wegen akuter Überschwemmungsgefahr gewarnt. Laut dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe ist ein Parkplatz betroffen. Die Lage in Franken sowie dem Rest Bayerns sei sonst jedoch entspannt, so die Leitstellen der Polizei und Feuerwehr. Auch in Nordrhein-Westfalen sowie Hessen waren die Pegelstände zuletzt hoch, größere Vorkommnisse sind jedoch bislang nicht bekannt.
Insgesamt bleibt das Valentinstag-Wetter also alles andere als romantisch, mit anhaltender Kälte, Schneefall und Glättegefahr, die den Tag für viele trüben werden.



