Müritz-Nationalpark: Moorsteg an den Wienpietschseen wird für Besuchersaison erneuert
Die traditionelle Vorsaison im Müritz-Nationalpark wird intensiv genutzt, um Besuchereinrichtungen zu warten und zu modernisieren. Kürzlich stand dabei der Moorsteg an den Wienpietschseen bei Waren im Fokus, der einer umfassenden Instandsetzung unterzogen wurde. Die Ranger des Distrikts West erneuerten den gesamten Unterbau des Stegs, tauschten den Bretterbelag vollständig aus und installierten einen neuen, sicheren Handlauf.
Holz als natürliches Material mit besonderen Herausforderungen
Ranger Ronald Gipp erklärt die Besonderheiten der Arbeit: „Wir verwenden ausschließlich unbehandeltes Holz. An Stellen, die dauerhaft im Wasser stehen oder einen ausreichenden Abstand zum feuchten Boden haben, erweist es sich als relativ langlebig. Im Übergangsbereich jedoch führt der häufige Wechsel zwischen Feuchtigkeit und Trockenheit dazu, dass das Material mit der Zeit so marode wird, dass ein vollständiger Austausch notwendig ist.“ Die letzte größere Reparatur an diesem Steg erfolgte im Jahr 2014, sodass die jetzige Erneuerung pünktlich zur kommenden Saison den Besuchern einen sicheren und attraktiven Weg bietet.
Besucherlenkung und Naturschutz im Fokus
Der erneuerte Moorsteg führt durch das beliebte Wandergebiet rund um die Wienpietschseen und das Kesselmoor. Ranger Gipp betont: „Die Stege sind für uns ein wichtiges Instrument der Besucherlenkung. Wir bitten alle Gäste, auf den Wegen und Stegen zu bleiben, um die empfindliche Natur zu schützen.“ Diese Maßnahme dient nicht nur der Sicherheit, sondern auch dem Erhalt der einzigartigen Moorlandschaft, die durch Trittschäden gefährdet werden könnte.
Die Arbeiten wurden sorgfältig geplant und ausgeführt, um die natürliche Ästhetik des Nationalparks zu bewahren. Der frisch renovierte Steg lädt bereits jetzt wieder zu Spaziergängen ein und bietet Besuchern ein sicheres Erlebnis inmitten der idyllischen Natur. Diese Instandhaltungsmaßnahmen unterstreichen das Engagement des Nationalparkamts Müritz, die Infrastruktur nachhaltig zu pflegen und gleichzeitig die Umwelt zu schonen.



