Storchenparadies im Mansfelder Land: Ehrenamtliche verwandeln Strommasten in Nisthilfen
Im malerischen Seegebiet Mansfelder Land, oft als "Toskana des Ostens" bezeichnet, engagieren sich ehrenamtliche Helfer für den Naturschutz. Ihr Ziel ist es, das Gebiet zu einem Storchenparadies zu machen. Dafür haben sie vier ausrangierte Strommasten zu ungewöhnlichen Nisthilfen umfunktioniert.
Umbau alter Masten zu neuen Wohnungen für Störche
Mit Unterstützung eines Krans der Firma Radetzki aus Eisleben wurden die Masten aufgestellt. Diese Initiative soll gefiederten Dauergästen ein sicheres Zuhause bieten. Bereits kurz nach der Installation ließ ein erster Storch nicht lange auf sich warten und besuchte die neuen Nistplätze.
Doch ob der Besucher bleibt, ist noch ungewiss. Die Ehrenamtlichen hoffen, dass die Störche die Masten als dauerhafte Brutstätten annehmen werden. Das Seegebiet mit seinen weiten Wiesen, sanften Hügeln und den Seen Süßer See und Salziger See bietet ideale Lebensbedingungen für die Vögel.
Ortsbürgermeister Ralf Leberecht (FBM) aus Aseleben betont die Schönheit der Region und die Bedeutung solcher Naturschutzprojekte. Die Umwandlung alter Infrastruktur in ökologische Nisthilfen ist ein kreativer Ansatz, um die Artenvielfalt zu fördern.
Diese Aktion zeigt, wie lokales Engagement und innovative Ideen zusammenkommen können, um die Natur zu schützen. Die Storchenmasten sind ein Symbol für die Hoffnung auf eine nachhaltige Zukunft im Mansfelder Land.



