Waren (Müritz) erweitert Lebensraum für heimische Tierarten
Die Stadt Waren (Müritz) intensiviert ihre Bemühungen im Naturschutz durch die Installation neuer Nistkästen für Singvögel und Fledermäuse. Insgesamt werden in diesem Jahr 13 zusätzliche Nisthilfen an strategisch ausgewählten Standorten in der Stadt angebracht, um den bedrohten Arten mehr Brut- und Lebensraum zu bieten.
Gezielte Standortauswahl für maximale Wirkung
Die neuen Nistkästen werden unter anderem im Park am Herrensee, am Mühlenberg, am Bungenberg sowie am Verwaltungsgebäude der Stadt installiert. Das Sachgebiet Umwelt/Forsten/Friedhof der Stadtverwaltung hat die Aktion in Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern des Stadtbauhofs organisiert, wobei die ersten Kästen bereits erfolgreich angebracht wurden.
Für die verschiedenen Standorte wurden spezifische Kastenmodelle ausgewählt, die auf die Bedürfnisse unterschiedlicher Vogelarten wie Blaumeise, Kohlmeise, Haubenmeise, Kleiber und Stare sowie auf Fledermäuse zugeschnitten sind. Natürliche Baumhöhlen, die traditionell als Brutplätze dienen, sind in der modernen Stadtlandschaft zunehmend selten geworden, was diese Initiative besonders wichtig macht.
Bürgerbeteiligung und pädagogisches Engagement
Die Stadtverwaltung ermutigt auch private Grundstückseigentümer, im eigenen Garten Nisthilfen anzubringen. Bei Fragen steht das Sachgebiet Umwelt/Forsten/Friedhof beratend zur Seite. Zudem plant die Stadt für die kommende Brutsaison ein besonderes Bauprojekt, bei dem gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen – einschließlich der Jugendfeuerwehr Waren – Nistkästen konstruiert und aufgehängt werden sollen.
Dieses Engagement fördert nicht nur den Artenschutz, sondern stärkt auch das Umweltbewusstsein der jungen Generation. Die Maßnahmen unterstreichen die Bedeutung lokaler Initiativen für den Erhalt der biologischen Vielfalt in urbanen Räumen.



