Winterarbeit im Europa-Rosarium: Hunderte Rosenschilder mit neuer Graviermaschine beschriftet
Während die Rosen im Europa-Rosarium Sangerhausen unter einer Schneedecke auf den Frühling warten, herrscht bei den Gärtnern keineswegs Winterruhe. Stattdessen wechselt Rosengärtnerin Angelika Teuchtler das Arbeitsgerät und widmet sich einer besonderen Aufgabe: der Beschriftung hunderter Namensschilder für die berühmte Rosensammlung.
Präzisionsarbeit mit moderner Technik
Mit einer neuen Graviermaschine werden jetzt die Schilder für die Rosen angefertigt, damit Besucher die Namen der verschiedenen Sorten erfahren können. Diese digitale Maschine ermöglicht eine besonders präzise und effiziente Gravur, was bei der großen Anzahl an Schildern von entscheidender Bedeutung ist. Interessanterweise müssen gleich mehrere Schilder für die Rosensorte „Nostalgie“ graviert werden, was auf deren besondere Beliebtheit oder Verbreitung in der Sammlung hindeutet.
Winterzeit als produktive Phase
Die Wintermonate bieten sich ideal für diese Arbeiten an, da die Rosen gut angehäufelt sind und weniger Pflege benötigen. So kann sich das Gartenteam voll und ganz auf die Vorbereitungen für die kommende Saison konzentrieren. Die neue Graviermaschine stellt dabei einen wichtigen technischen Fortschritt dar und trägt dazu bei, dass das Europa-Rosarium seinen hohen Standard in der Präsentation der Rosensammlung weiter aufrechterhalten kann.
Diese Winterarbeit ist ein essentieller Bestandteil der Gartenpflege und Besucherbetreuung. Sie gewährleistet, dass bei der nächsten Blütezeit alle Rosen korrekt und ansprechend gekennzeichnet sind, was das Erlebnis für die zahlreichen Besucher deutlich verbessert. Das Europa-Rosarium in Sangerhausen bleibt damit auch in der kalten Jahreszeit ein Ort lebendiger Gartenkultur und sorgfältiger Vorbereitung.



