Buckelwal vor Wismar: Zustand stabil, Atmung weiterhin vorhanden
Der an der Ostseeküste gestrandete Buckelwal liegt weiterhin vor der Insel Poel bei Wismar. Am Morgen des 4. April 2026 wurde bekanntgegeben, dass sich der Zustand des Tieres in der Nacht nicht verändert hat. Ein Sprecher des Umweltministeriums Mecklenburg-Vorpommern teilte mit, dass es zu „keinen besonderen Vorkommnissen“ gekommen sei. Der geschwächte Wal befindet sich im flachen Wasser, und aktuelle Beobachtungen bestätigen, dass er noch atmet.
Rettungsversuche eingestellt, Feuerwehr leistet weiterhin Hilfe
Bereits am Mittwoch wurden alle Rettungsversuche für den Buckelwal eingestellt. Fachleute und Meeresschützer vor Ort gehen davon aus, dass das Tier in der Bucht sterben wird. Wie lange es noch überleben kann, lässt sich nach Experteneinschätzung nicht vorhersagen. Seit Freitag benetzen Einsatzkräfte der Feuerwehr regelmäßig die verletzte Haut des Wals mit Wasser, um die Schmerzen zu lindern und das Leiden zu mildern.
Die Situation bleibt angespannt, da der Wal trotz der Pflegemaßnahmen weiterhin geschwächt ist. Die Behörden und Tierschutzorganisationen überwachen die Lage kontinuierlich, um das Wohl des Tieres bestmöglich zu gewährleisten. Die Strandung hat in der Region große Aufmerksamkeit erregt und wirft Fragen zum Schutz von Meeressäugern in der Ostsee auf.



