Verdacht auf Giftköder in Hagenow: Australian Shepherd schwer verletzt
Giftköder-Verdacht in Hagenow: Hund schwer verletzt

Verdacht auf gezielte Giftköder-Attacke in Hagenow

In der mecklenburg-vorpommerschen Stadt Hagenow hat sich ein schwerwiegender Vorfall ereignet, der die Polizei und Tierschützer alarmiert. Ein dreijähriger Australian Shepherd hat während eines Spaziergangs auf einer Grünfläche vermutlich einen präparierten Giftköder aufgenommen und sich dabei lebensgefährlich verletzt.

Rasche Verschlechterung des Gesundheitszustandes

Nach Angaben der Halterin nahm der Hund am frühen Montagmorgen auf den Grünflächen der Theodor-Fontane-Straße etwas vom Boden auf. Bereits im Laufe des Tages verschlechterte sich sein Zustand dramatisch, sodass am Abend eine sofortige tierärztliche Notfallbehandlung erforderlich wurde. Die Besitzerin handelte damit gerade noch rechtzeitig, um das Leben ihres Tieres zu retten.

Ermittlungen der Polizei laufen

Die Polizei bestätigte, dass bei der tierärztlichen Untersuchung mehrere Fremdkörper im Körper des Hundes festgestellt wurden. Diese Funde erhärten den Verdacht, dass es sich um gezielt präparierte und ausgelegte Köder gehandelt haben könnte. Die Beamten haben umgehend ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts auf Verstoß gegen das Tierschutzgesetz eingeleitet.

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram

Der Vorfall ereignete sich im Landkreis Ludwigslust-Parchim, wo solche Vorkommnisse glücklicherweise selten sind. Die Polizei bittet Zeugen oder Personen mit relevanten Informationen, sich bei der örtlichen Dienststelle zu melden. Gleichzeitig warnen die Behörden alle Hundebesitzer in der Region, ihre Tiere in diesem Bereich besonders aufmerksam zu beaufsichtigen.

Mögliche Motive unklar

Bislang ist unklar, aus welchem Grund jemand Giftköder in einem öffentlichen Grünbereich ausgelegt haben könnte. Die Polizei prüft verschiedene Szenarien, darunter auch die Möglichkeit einer gezielten Tierquälerei. Der Australian Shepherd befindet sich weiterhin in tierärztlicher Behandlung, sein Zustand bleibt nach wie vor ernst, aber stabil.

Solche Vorfälle werfen nicht nur Fragen nach der Sicherheit von Haustieren in öffentlichen Räumen auf, sondern auch nach den rechtlichen Konsequenzen für Täter. Verstöße gegen das Tierschutzgesetz können mit empfindlichen Geldstrafen oder sogar Freiheitsstrafen geahndet werden.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration