Tiertransporter-Unglück in der Prignitz: Sechs flüchtige Bullen erschossen, drei weiter auf der Flucht
Prignitz: Sechs Bullen nach Transporter-Unfall getötet

Tiertransporter-Unglück in der Prignitz: Sechs flüchtige Bullen erschossen

In der Prignitz hat sich am Donnerstagmittag ein schwerer Unfall mit einem Tiertransporter ereignet. Das Fahrzeug, das sich auf dem Weg zum Schlachthof befand, kippte auf einer Landstraße um. An Bord waren 27 Bullen, von denen zunächst zehn entlaufen konnten.

Drei Bullen weiterhin auf der Flucht

Ein Pressesprecher des Landkreises bestätigte, dass sechs der entlaufenen Bullen inzwischen getötet wurden. Die Tiere wurden erschossen, da von ihnen eine Gefahr für die Bevölkerung ausging. Drei Bullen sind jedoch weiterhin auf der Flucht und konnten bislang nicht gefunden werden. Ein Tier wurde bereits am Donnerstagnachmittag wohlbehalten aufgegriffen.

Der 55-jährige Fahrer des Transporters erlitt bei dem Unfall leichte Verletzungen. Vor Ort wurden mindestens drei Bullen von einem Jäger aufgrund ihrer schweren Verletzungen getötet. Die Rettungskräfte haben die Fahrbahn inzwischen geräumt und den umgekippten Transporter abgeschleppt. Die Straße ist wieder für den Verkehr freigegeben.

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram

Einsatz der Behörden dauert an

Die Suche nach den drei verbliebenen flüchtigen Bullen wird fortgesetzt. Die Behörden appellieren an die Bevölkerung, vorsichtig zu sein und die Tiere nicht selbst einzufangen. Bei Sichtungen wird gebeten, umgehend die Polizei zu verständigen.

Der Vorfall wirft erneut Fragen zur Sicherheit von Tiertransporten auf. Experten betonen, dass solche Unfälle nicht nur eine Gefahr für die Tiere, sondern auch für Menschen darstellen können. Die genaue Unfallursache wird derzeit von den Ermittlungsbehörden geprüft.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration