Neue Führung im Ascherslebener Zoo: Sandra Röhner übernimmt die Leitung
Der Zoo in Aschersleben hat eine neue Leiterin: Seit Anfang März führt Sandra Röhner die Geschicke des Tierparks. Die 44-Jährige tritt damit eine verantwortungsvolle Position an, die sie mit viel Engagement und praktischem Einsatz angeht.
Praktischer Ansatz und Betriebskenntnisse
Sandra Röhner ist bekannt dafür, dass sie gerne selbst mit anpackt. Festes Schuhwerk und Arbeitshose gehören zu ihrer Standardausrüstung, wenn sie durch die Gehege geht. „Ich bin dabei, hier nach und nach in die verschiedenen Bereiche reinzugucken, um die Betriebsabläufe kennenzulernen und zu sehen, was baulich am wichtigsten ist oder schon über einen kleinen Eingriff verbessert werden könnte“, erklärt die neue Zoochefin.
Dieser hands-on-Ansatz ermöglicht es ihr, genau zu verstehen, welche Arbeiten in den Revieren anstehen. Durch ihre direkte Beteiligung gewinnt sie wertvolle Einblicke in den täglichen Betrieb und kann so fundierte Entscheidungen treffen.
Schwerpunkte und Zukunftspläne
Röhner legt besonderen Wert auf den Artenschutz, den sie als zentrales Anliegen des Zoos betrachtet. Ihre Pläne umfassen:
- Optimierung der Betriebsabläufe für mehr Effizienz
- Identifikation und Umsetzung baulicher Verbesserungen
- Stärkung des Artenschutzes durch gezielte Maßnahmen
- Verbesserung der Besuchererfahrung und Bildungsangebote
Die neue Leiterin möchte den Zoo nicht nur verwaltungstechnisch führen, sondern auch inhaltlich weiterentwickeln. Ihr Ziel ist es, den Tierpark als Ort des Lernens und der Artenvielfalt zu etablieren.
Herausforderungen und Chancen
Die Übernahme der Zooleitung bringt sowohl Herausforderungen als auch Chancen mit sich. Röhner muss sich in die bestehenden Strukturen einarbeiten, gleichzeitig aber auch neue Impulse setzen. Ihr praktischer Hintergrund und ihr Engagement für den Artenschutz werden dabei als große Stärken gesehen.
Der Ascherslebener Zoo steht unter ihrer Führung vor einer spannenden Phase der Erneuerung und Weiterentwicklung. Mit Sandra Röhner an der Spitze wird der Fokus klar auf Nachhaltigkeit und Tierwohl gesetzt.



