Nach Unfall mit Tiertransporter in der Prignitz: Ein Bulle weiterhin auf der Flucht
In der Prignitz ist die Suche nach einem entlaufenen Bullen nach einem schweren Tiertransporter-Unfall noch nicht abgeschlossen. Ein Sprecher des Landkreises bestätigte am Abend, dass eines der Tiere weiterhin flüchtig ist. Bei dem Unglück am Donnerstag waren insgesamt zehn der etwa 850 Kilogramm schweren Bullen aus einem umgekippten Transporter ausgebrochen.
Gefahr für Menschen führt zu Tötung mehrerer Tiere
Nach Angaben des Landkreises wurden bereits gefundene Bullen erschossen, da von ihnen eine erhebliche Gefahr für Menschen ausging. Mindestens drei Tiere mussten noch vor Ort von einem Jäger getötet werden, da sie durch den Unfall schwer verletzt waren. Ein Bulle tauchte zwar noch am selben Tag wieder auf, doch die Suche nach dem letzten flüchtigen Tier dauert an.
Unfallhergang und Folgen
Der Transporter war am Donnerstagmittag auf einer Landstraße in der Prignitz umgekippt, als er sich auf dem Weg zum Schlachthof befand. Insgesamt waren 27 Bullen geladen. Die Tiere, die nicht entkommen konnten, wurden mit einem anderen Fahrzeug wie geplant zum Schlachthof Perleberg transportiert.
Bei dem Unfall wurde der 55-jährige Fahrer des Transports leicht verletzt. Die Fahrbahn wurde nach dem Unglück geräumt und der umgekippte Transporter abgeschleppt. Die Behörden arbeiten weiterhin daran, die Situation vollständig unter Kontrolle zu bringen und den verbleibenden flüchtigen Bullen zu finden.



