Nach Tiertransporter-Unfall in Prignitz: Letzter entlaufener Bulle gefunden und geschlachtet
Eine Woche nach einem schweren Unfall mit einem Tiertransporter in der Prignitz ist der letzte entlaufene Bulle gefunden worden. Das Tier wurde auf Veranlassung des Tierhalters geschlachtet, wie der Landkreis Prignitz mitteilte. Bei dem Unglück am vergangenen Donnerstag, dem 12. März, waren neun der um die 850 Kilogramm schweren Bullen weggerannt.
Suche und Sicherheitsmaßnahmen nach dem Unfall
Acht der entlaufenen Bullen wurden bereits am Unfalltag und am Folgetag gefunden. Aufgrund einer potenziellen Gefahr für Menschen wurden diese Tiere nach Angaben des Landkreises erschossen. Der letzte flüchtige Bulle konnte erst jetzt, eine Woche später, aufgespürt werden. Laut Landkreis war der Tierhalter für die Suche nach dem Rind verantwortlich.
Details zum Unfallhergang und den Folgen
Der Transporter war am Donnerstagmittag auf einer Landstraße in der Prignitz umgekippt, während er sich auf dem Weg zum Schlachthof befand. Insgesamt hatte das Fahrzeug 27 Bullen geladen. Von den Tieren, die nicht entkommen konnten, erschoss ein Jäger drei verletzte Bullen direkt am Unfallort. Die übrigen Bullen wurden mit einem weiteren Fahrzeug wie geplant zum Schlachthof Perleberg transportiert.
Bei dem Unfall erlitt der 55-jährige Fahrer des Transporters leichte Verletzungen. Die Fahrbahn wurde nach dem Vorfall geräumt und der umgekippte Transporter abgeschleppt. Die Behörden betonten, dass alle notwendigen Sicherheitsvorkehrungen getroffen wurden, um Risiken für die Bevölkerung zu minimieren.
Der Vorfall wirft erneut Fragen zur Sicherheit von Tiertransporten auf, insbesondere in ländlichen Regionen. Experten diskutieren über mögliche Verbesserungen bei den Transportbedingungen, um ähnliche Unfälle in Zukunft zu verhindern. Die schnelle Reaktion der Behörden und des Tierhalters wurde jedoch gelobt, um die Situation unter Kontrolle zu bringen.



