Am Sonntag, dem 3. Mai 2026, um 18.06 Uhr heulten in Ballenstedt die Sirenen. Viele Anwohner, die das sommerlich-warme Frühlingswochenende genossen, fragten sich, ob erneut ein Brand ausgebrochen war oder die Einsatzkräfte zu einem schweren Unfall gerufen wurden. Doch diesmal war es anders: Das neu stationierte Löschflugzeug „Hexe 1“ kam erstmals zu einem Waldbrand am Regenstein bei Blankenburg zum Einsatz.
Erster Einsatz für „Hexe 1“
Die „Hexe 1“ ist ein speziell für die Brandbekämpfung ausgerüstetes Flugzeug, das auf dem Flugplatz Ballenstedt stationiert ist. Es wird in der Regel von den Kameraden der örtlichen Feuerwehr mit Löschwasser befüllt. Am Sonntag startete die Maschine, um den Waldbrand am Regenstein zu bekämpfen und eine Ausbreitung der Flammen zu verhindern.
Effektive Luftunterstützung
Dank des schnellen Einsatzes der „Hexe 1“ konnte eine größere Katastrophe abgewendet werden. Das Löschflugzeug warf mehrere Ladungen Wasser gezielt auf die Brandherde ab und unterstützte so die am Boden kämpfenden Feuerwehrkräfte. Die Zusammenarbeit zwischen der Luft- und Bodenmannschaft erwies sich als äußerst effektiv.
Der Waldbrand bei Blankenburg ist ein Beispiel für die zunehmende Gefahr von Waldbränden in der Region, die durch Trockenheit und Klimawandel begünstigt wird. Die Stationierung der „Hexe 1“ in Ballenstedt ist eine Maßnahme, um die Löschkapazitäten im Harz zu verstärken und schneller reagieren zu können.
Die genaue Brandursache wird noch ermittelt. Die Behörden warnen vor großer Vorsicht im Umgang mit Feuer in der Natur, insbesondere in den trockenen Frühlings- und Sommermonaten. Der Einsatz der „Hexe 1“ zeigt, wie moderne Technik helfen kann, Menschen und Natur zu schützen.



