Dixieland Festival Dresden: Parade abgesagt, Jazz erst recht
Dixieland Festival Dresden: Parade abgesagt, Jazz erst recht

Das Dixieland Festival in Dresden hat die traditionelle Abschlussparade am Sonntag abgesagt. Grund seien zu spät gekommene Auflagen der Stadtverwaltung, die nicht mehr umgesetzt werden konnten. Stattdessen rufen die Organisatoren zu einer Versammlung am Terrassenufer auf – zur selben Zeit und am selben Ort mit den angereisten Bands.

Die Losung lautet: „Parade abgesagt! Jazz erst recht!“ Die Veranstalter betonen, dass das Festival trotz der Absage weiterhin stattfindet. Dresden bezeichnet sich selbst als „Welthauptstadt des Dixieland“ und richtet nach eigenen Angaben das älteste und größte Festival für Traditional Jazz aus.

Zur 54. Ausgabe sind 44 Bands und Solisten aus acht Ländern angereist. Geplant sind 275 Stunden Live-Musik auf 58 Bühnen. Das Festival rechnet mit bis zu 300.000 Besuchern. Viele Konzerte sind kostenlos und finden im Freien statt. Aufgrund kühler Temperaturen, Wind und Regen wird wetterfeste Kleidung empfohlen.

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Am Mittwochabend begann das Festival mit der „Riverboat Shuffle“ auf der Elbe. Historische Raddampfer und weitere Schiffe legten als Dixie-Flotte am Terrassenufer ab. Ebenfalls am Mittwoch gab es im Rundkino das „Dixieland-ABC“ für Kinder. Am Donnerstag startet die kostenlose Jazzmeile, bei der Bands an vielen Orten in der Innenstadt spielen.

Festivalsprecher Hendrik Meyer betonte: „Dresden und dieses Festival sind seit 54 Jahren ein Versprechen aneinander. Das verpflichtet, und das treibt uns an.“ Das Festival wolle seine Tradition bewahren, aber auch neugierig bleiben – auf Bands wie die Mama Shakers und neue Formate wie die Prohibitionsparty, die die Musik neu beleben.

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