Sony World Photography Awards 2026: Citlali Fabián zur Fotografin des Jahres gekürt
Sony World Photography Awards 2026: Citlali Fabián zur Fotografin des Jahres gekürt

Der Hauptpreis der Sony World Photography Awards 2026 geht an Citlali Fabián. Die aus Mexiko stammende, in London lebende Künstlerin darf sich „Photographer of the Year“ nennen und erhält ein Preisgeld von 25.000 US-Dollar. Zudem gewann Fabián auch in der professionellen Kategorie „Creative“.

Ihr preisgekröntes Projekt trägt den Titel „Bilha, Stories of my Sisters“. Darin kombiniert sie fotografische Porträts mit digitalen Illustrationen und erzählt die Geschichten bedeutender weiblicher Persönlichkeiten aus indigenen Gemeinschaften des mexikanischen Bundesstaats Oaxaca. Fabián ist selbst Mitglied der Yalalteca-Gemeinschaft und hofft, dass ihre Porträts als Kinderbuch veröffentlicht werden und heranwachsenden Mädchen als Vorbilder dienen.

In der offenen Kategorie wurde die Australierin Elle Leontiev als Open Photographer of the Year ausgezeichnet. Sie porträtierte einen „barfüßigen Vulkanologen“ auf der Insel Tanna in Vanuatu. Vom 17. April bis 4. Mai wird ihre Aufnahme im Londoner Somerset House ausgestellt. „Ich träumte davon, auch dort ausgestellt zu werden“, sagte Leontiev, die 2018 die preisgekrönten Bilder der SWPA in einer Londoner Galerie bewundert hatte.

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Student Photographer of the Year wurde Jubair Ahmed Arnob aus Bangladesch. Er fand Motive aus seiner Kindheit im Distrikt Dhaka, wo die Green Model Town entsteht – ein privates Wohnungsbauprojekt, dem Umweltzerstörung vorgeworfen wird. „Die Flüsse, Kanäle, Teiche und Felder, über die einst Lachen schallte, sind nun unter Beton vergraben“, so Arnob.

Im Jugendwettbewerb siegte der 16-jährige Schwede Philip Kangas mit einer Aufnahme von Feuerwehrleuten, die Kunstwerke aus der königlichen Akademie in Stockholm bergen, nachdem dort ein Feuer ausgebrochen war. Weitere Preise gingen unter anderem an Joy Saha (Bangladesch) für traditionelle Architektur, Santiago Mesa (Kolumbien) für ein dokumentarisches Projekt über Koka-Anbau, Isadora Romero (Ecuador) für Umweltfotografie, Dafna Talmor (Großbritannien) für Landschaftsaufnahmen, Seungho Kim (Südkorea) für Perspektiven und Jean-Marc Caimi (Italien) für Porträts.

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