Die Universität Erfurt veranstaltet vom 25. bis 27. März eine Fachtagung zum DDR-Kino, die über bekannte Märchenklassiker wie „Das kalte Herz“ hinausgehen soll. Unter dem Titel „DEFA grenzenlos: Mobilität und Raum“ werden Expertinnen und Experten aus den USA, Australien und Europa erwartet. Anlass ist das 80-jährige Gründungsjubiläum der Deutschen Film AG (DEFA), der Filmgesellschaft der DDR.
„Wir wollen den Blick auf das DDR-Kino erweitern und es in Dialog mit aktuellen Diskursen zu Mobilität und Ästhetik bringen“, erklärte Organisator Professor Michael Grisko. Ein Höhepunkt der Tagung sei die öffentliche Vorführung des jüngst restaurierten Klassikers „Die Leiden des jungen Werthers“ (1976).
Zudem soll die Ausstellung „Drehort Thüringen“ die regionale Verwurzelung der Filmgesellschaft in Thüringen veranschaulichen. „Thüringen beweist immer wieder, wie lebendig das DEFA-Erbe hier etabliert ist“, sagte Stefanie Eckert von der Berliner DEFA-Stiftung. Dies zeigten Kinobuchungen, neue Veröffentlichungen sowie die Forschung und Lehre der Universität Erfurt.



