FKA Twigs live in Berlin: Eine Künstlerin schraubt sich in schwindelerregende Höhen
Pole Dance, Voguing und Techno: Im Velodrom zeigt die britische Musikerin FKA Twigs, was sie in der Pop-Landschaft so einzigartig macht.
Zwei Tänzerinnen gleiten an Poledance-Stangen im Spagat hinab, eine Aerial-Performerin verbiegt sich in ihren Stofftüchern, immer wieder werden Körper über Köpfen umhergewirbelt. Vom Level an Akrobatik her könnte man denken, man wäre im Friedrichstadtpalast gelandet. Wären da nicht die wummernden Techno-Beats, die Strobo-Lichter und die Ästhetik, die eher an eine Mischung aus Berghain und Mad Max erinnert, als an die quietschbunte Revue-Show.
Die britische Künstlerin, die mit bürgerlichem Namen Tahliah Debrett Barnett heißt, begeisterte ihr Publikum im ausverkauften Velodrom mit einer Performance, die ihresgleichen sucht. Mit einer Mischung aus akrobatischen Einlagen und elektronischen Klängen schaffte sie eine Atmosphäre, die sowohl hypnotisch als auch energiegeladen war.
FKA Twigs, bekannt für ihre experimentelle Musik und ihre aufwendigen Bühnenshows, präsentierte Songs aus ihrem aktuellen Album sowie ältere Hits. Die Zuschauer erlebten eine Reise durch verschiedene Stimmungen und Genres, immer begleitet von beeindruckenden visuellen Effekten und choreografierten Tänzen.
Besonders hervorzuheben war die Interaktion zwischen der Künstlerin und ihren Tänzerinnen, die perfekt aufeinander abgestimmt war. Die Show war ein Fest der Sinnlichkeit und Kraft, das die Grenzen des Pop-Konzerts neu definierte.



