Kastenmeier vor letztem Spiel für Fortuna Düsseldorf?
Kastenmeier: Letztes Spiel für Fortuna?

Fortuna Düsseldorf kämpft in der 2. Bundesliga um den Klassenerhalt. Nach dem eindrucksvollen 3:1-Sieg gegen Aufstiegskandidat Elversberg hat die Mannschaft die Rettung vor Augen. Das gilt auch für Kapitän Florian Kastenmeier (28), der sich in den vergangenen Wochen durchbeißen musste – besonders beim jüngsten, wichtigen Sieg.

Kastenmeier mit Schmerzen im Tor

Fortunas Nummer 1 stand mit Schmerzen im Tor. Kurz sah es so aus, als müsse er ausgewechselt werden. Doch er hielt durch. Nach dem Sieg sagte er in einem klubeigenen Video: „Mir geht es sehr gut. Körperlich nicht so …“

„Es wird ein paar Tage wehtun!“ So beschreibt er die Situation: „Ich habe einen Ball geklärt, und es hat mich dabei an der Hüfte erwischt. Es wird ein paar Tage wehtun.“ Vor dem Sieg über Elversberg konnte er erst am Tag zuvor wieder trainieren – wegen einer Zyste. „Ich hoffe, dass es nicht wieder ähnlich wie letzte Woche wird und ich die ganze Woche auf der Pritsche liege. Aber es ist symptomatisch. Beim Torwarttrainer hat Bibi Blocksberg gezaubert – der hat einen Hexenschuss. Unser Athletiktrainer hat mich warmgemacht. Dann hat es mich erwischt.“

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Ungewisse Zukunft

Ob er vor dem entscheidenden Spiel beim Vorletzten Fürth (So., 15.30 Uhr/Sky) wieder trainieren kann, ist offen. Auch seine Zukunft ist unklar. Sein Vertrag läuft aus. Am Sonntag könnte sein Abschied aus Düsseldorf nach sechseinhalb Jahren als Stammkeeper anstehen. Das Interesse von Werder Bremen an ihm ist bekannt.

Grüppchen-Bildung im Team

Kastenmeier konzentriert sich aber nur auf Fortuna: „Wir müssen voll auf Sieg gehen und nur auf uns schauen. Einfach das Spiel auf unsere Seite ziehen und vieles zurückzahlen, was in den letzten Monaten auf der Strecke geblieben ist.“ Er verrät auch, dass es zuletzt Unzufriedenheit im Team gab: „Dann entstehen so kleine Grüppchen.“ Das habe der neue Trainer Alexander Ende (46) eindrucksvoll in den Griff bekommen.

Wichtige Ausfälle in Fürth

Trainer Ende muss nach den Sperren von Matthias Zimmermann (33) und Cedric Itten (29), mit 15 Treffern Fortunas Top-Torjäger, umplanen. Beide sind nach ihren fünften Gelben Karten in Fürth gesperrt. Itten hätte sich dort noch für die WM empfehlen und Fortuna retten können. Kastenmeier: „Cedi hat es sich verdient, mit zur WM zu fahren. Der Ausfall wiegt schwer, aber da sind genug Leute im Kader. Derjenige, der für ihn spielt, hat das Privileg, Fortuna zu retten.“

Ansage vor dem Ligafinale

Kastenmeier gibt die Parole aus: „Wir wollen die drei Punkte, wollen Fürth schlagen. Nicht rechnen, das macht keinen Sinn. Alles auf den Sieg! Die Art und Weise ist am Ende scheißegal.“ Sollte es für Fortuna dumm laufen, könnte nach 228 Spielen für Düsseldorf Feierabend mit „Kaste“ im Tor sein.

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