Matthäus sagt Riera-Aus in Frankfurt voraus
Lothar Matthäus hat dem umstrittenen Trainer Albert Riera von Eintracht Frankfurt eine düstere Prognose ausgestellt. Der Rekordnationalspieler sieht den Spanier als Hauptverantwortlichen für die sportliche Talfahrt und die angespannte Stimmung im Verein. „Ich wünsche keinem Trainer einen Rauswurf, aber Riera ist ein bisschen selbst schuld“, schrieb Matthäus in seiner Kolumne bei Sky. Er kritisierte, dass sich in Frankfurt in den vergangenen Monaten alles um den Trainer gedreht habe, auch aufgrund eigener Aussagen.
Riera trotz Krise im Amt
Medienberichten zufolge wird Riera auch beim Auswärtsspiel am Freitag gegen Borussia Dortmund auf der Bank sitzen. Erst nach der Partie soll über seine Zukunft entschieden werden. Matthäus glaubt nicht, dass Riera noch eine Zukunft in Frankfurt haben kann: „Dafür ist zu viel passiert.“ Der Trainer war im Februar auf Dino Toppmöller gefolgt, konnte mit vier Siegen, vier Unentschieden und vier Niederlagen jedoch nicht überzeugen.
Kritisiert werden nicht nur die Ergebnisse, sondern auch sein Umgang mit der Mannschaft. Das Verhältnis zu Führungsspielern wie Mario Götze oder Jonathan Burkardt gilt als distanziert. Auch bei den Fans hat er durch sein Auftreten an Rückhalt verloren. Zuletzt sorgte eine Wutrede gegen die Medien für Aufsehen.
Europapokal in Gefahr
Durch die 1:2-Niederlage gegen den Hamburger SV sind die Frankfurter aus den Europapokalplätzen gefallen und drohen die internationale Teilnahme zu verpassen. Sportvorstand Markus Krösche hatte sich nach der Partie nicht zu Riera bekannt. Matthäus zog ein klares Fazit: „Der Trainerwechsel hat nichts gebracht.“



