Mit einem neuen Besucherrekord blicken die Veranstalter des Göritzer Flohmarkts auf den Saisonstart am ersten Maiwochenende zurück. Mehr als 210 Händler hatten sich diesmal angemeldet. „Wahnsinn“, resümierte Dajana Grundmann vom Orga-Team gegenüber dem Nordkurier. Ein Drohnenvideo, das noch vor der offiziellen Öffnung entstand, zeigt das riesige Areal aus der Vogelperspektive.
Einmal klein begonnen
Man sei riesig stolz auf die Erfolgsgeschichte, die hier seit ein paar Jahren direkt an der B109 zwischen Prenzlau und Pasewalk geschrieben werde, bestätigte die Uckermärkerin. Was einmal ganz klein als Schnäppchenjagd-Idee begonnen habe, sei inzwischen ein wichtiger Termin in den Kalendern der Trödelfans. Dafür, dass die Meile stets gut durchgetaktet über die Bühne geht, sorgen mittlerweile viele Helfer, unter anderem von der Feuerwehr und von Vereinen. Tausende Besucher samt Fahrzeugen durch den Ort zu schleusen, sei inzwischen ein logistisches Meisterwerk. „Viele Verkäufer hatten sich diesmal schon sehr frühzeitig angemeldet, sodass wir vorm Start fast komplett ausgebucht waren“, bilanzierte Mitorganisatorin Dajana Grundmann. Aus dem kleinen Höhepunkt ist über die Jahre längst eine Mega-Veranstaltung geworden.
Fischbrötchen und Bratwurst
Angeboten wurden wieder Fischbrötchen vom Anglerverein Göritz. Der Ortsfeuerwehrverein Göritz e. V. war für die Getränke zuständig. Natürlich gab es auch Kaffee, Kuchen und Bratwurst. An den Essensständen bildeten sich um die Mittagszeit lange Schlangen. „Dass unser Platz auch schon gemäht worden war an diesem Tag, das hatten wir wieder der Agrargenossenschaft Göritz zu verdanken. Zum Glück spielte auch das Wetter mit.“ Bereits im Jahr davor hatten die Veranstalter im September einen Besucherrekord vermelden können. Das nächste Event im Herbst ist also gewiss.



